21st Century Orchestra: Wie in Luzern das Kinoerlebnis entstand
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00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Podcast bei Radil Ozean.
00:00:03: Heute reden wir mit Ludwig Wickey, er ist der Gründer und künstlichsten Leiter des Twenty First Century Orchester an, wenn man es aber berichtet, der Vieriganz von diesem unglaublichen Orchester.
00:00:15: Was gibt er das Orchester?
00:00:19: Sehr viele Emotionen!
00:00:21: Also ich meine... Mit dem Twenty Four Century Orchestra kann ich natürlich alle meine Filmmusik-Träume verwirklichen.
00:00:27: Also, ich muss sagen es ist das Twenty Four century Orchestra und der Chor mit Medien aus sehr grosser Chore.
00:00:33: Und da kann ich mich total ausleben mit allen musikalischen Träumen in betreffenden Filmmusiken.
00:00:43: Du bist ... Ja, eben er war der, den das ganze Leben gerufen hat.
00:00:48: Also sprich, wir gehen schon gleich aufs Riski-Ariolet umzusuchen... Was hätt ich da zumal?
00:00:54: Ein so catch ... Ich muss das Ding gründen!
00:00:59: Das ist eigentlich meine Liebe zur Filmmusik.
00:01:04: Seitdem ich vierzehn Jahre alt bin, habe ich einen Schallblatt von Morricone gekauft.
00:01:09: Guten Tag!
00:01:11: Und auch noch eine von Martin Pötcher, das kann man aber nicht nehmen.
00:01:14: Aber wir können vielleicht Wein tun?
00:01:16: Der Schatz im Silbersee und die beiden Schalblatten habe ich noch.
00:01:20: Als ich das gehört hatte, dachte ich, wow!
00:01:22: Das wollte ich machen.
00:01:23: Ich habe mich in den Fünfzehnten schon gewusst, was Musik studieren muss.
00:01:27: Ich liebte viel Musik, aber zu dieser Zeit war es ein Tabu-Thema in Lotzern.
00:01:32: Mit dem Gefühl, dass ... Billige Musik, also in einem Konsortorium hat man nicht, weil über viele Musik reden müssen.
00:01:39: In La Zerne!
00:01:40: Ich hatte mich auf London oder Los Angeles gerade, da wäre das anders gesehen.
00:01:45: Und dann habe ich das lange Meer in den Mitreiten und da habe ich am Tengelwood-Institut das Boston studiert.
00:01:50: Dort ist immer John Williams Auftritt mit Boston Pops.
00:01:53: Ich habe die ein paar Wochen live gehört, wo ich dort heimgekommen bin, dass wir in La ZERN machen müssen.
00:01:59: Ein paar Jahre später fand ich die richtigen Kollegen, die mir geholfen haben.
00:02:04: Das aufbauen.
00:02:05: Der einen spielt immer noch mit, das ist der Markus Weiser und nachher haben wir den ersten Konzert gespielt.
00:02:11: Und so hat er es angefangen.
00:02:13: D.h.,
00:02:13: die Idee von Vollmusik spielen hat schon gegeben aber auch nicht hier?
00:02:18: In London oder in Boston hat man schon viel Musik gespielt, ja.
00:02:23: Aber nicht zu Hause.
00:02:24: Und warum hat er so lange gebraucht?
00:02:26: Denn für Vollmusiks selber gibt's ja ... Stummfilm Sind ja schon mit viel Musik unterlegt, oder?
00:02:34: Das gibt es schon ewig.
00:02:36: Also ich habe das Gefühl... Wir sind keine Filmstadt und in der Schweiz ist auch nicht ein grosses Filmland.
00:02:43: Es war natürlich Filmmusik-Kultur mit vorhanden, was in London ganz anders war.
00:02:49: Denn von London konnte man Schallblätter kaufen mit Filmmusik.
00:02:54: Darum ist das Büs.
00:02:57: Die Avangartistische ist Klassikmusik, die war sehr hoch.
00:03:01: Und Filmmusik hat man eigentlich nicht beachtet.
00:03:05: Das war schade und das wollte ich ändern.
00:03:08: Ich hatte immer das Gefühl, dass sie Musik-Hugladen in der Altstadt noch gab.
00:03:12: Wenn ich dir diese Ladenin bin, war immer eine Seite klassisch links und rechts.
00:03:17: Es war viel Musik.
00:03:19: Ich habe so viele Leute, die gerne Filmmusik kaufen.
00:03:23: Das muss sich viele Leute geben, das will ich hier loslassen.
00:03:26: Und das war eigentlich meine Ausprungsidee.
00:03:28: Habt ihr
00:03:29: ihn einfach nur gelassen oder hast du von Anfang an auch geschaut?
00:03:33: Nein, ganz einmal.
00:03:33: Ich habe es gegründet zum Filmmusik live aufwühren wie Konzertmusik nicht mit Filmen.
00:03:41: Nach meiner Zeit hat Charlie Chaplin den Zuchen und wir haben auch von Stummfilmen begleiten.
00:03:46: Aus dem Haus kam die Idee, dass ich zusammen mit Maurer George Das ist der Start zur grossen Geschichte.
00:04:01: Das war weltweit die erste Aufführung von einem Live-Film in der neuen Zeit, weil es vorher noch Stommpfilm gegeben hat und Filme mit Ton, Dialogue und einfach die modernen Art wie man sie heute kennt, die heute auf der ganzen Welt eine populäre Geschichte ist.
00:04:17: Das entstand also auch in den Jahren.
00:04:20: Was hat es gebraucht, dass du ihn überzeugst?
00:04:24: Dass das eine gute Sache ist.
00:04:27: Er hat selber schon das gedacht gehabt!
00:04:30: Wir
00:04:33: haben zusammen ein Konzertkanzler zusammen eingeladen zum Howard Shore-Konzert, wo man einfach viel Musik von ihm gespielt hat und er kam prompt, was natürlich für uns Wahnsinnig war.
00:04:43: Ich kann mich noch erinnern, als er zuerst zur Tür hinein kam, Howard Shore, der grosse Hollywood.
00:04:50: Er ist nicht der Hollywood-Kumpenist, er ist ein New Yorker.
00:04:54: Aber Oscar Priester hat ihn.
00:04:56: Das war schon ein besonderer Moment im Leben und nachher haben wir einen Wochen lang zusammen pro Abend Konzert gehabt.
00:05:05: Und bevor er abgerissen ist, haben wir das Kaffee genommen in dem Café de Ville.
00:05:11: Und dort haben wir so etwas Fantasien ausgetauscht und eine von diesen Fantasie waren wir.
00:05:16: Ich habe ihm gesagt, ich würde gerne Herr Der Ringe.
00:05:20: ganz zum Filme dirigieren.
00:05:22: Und er hat die Idee auch schon gehabt, dass er noch nie jemanden gefunden hat, der das will.
00:05:26: und kurz darauf runter hat er mir den Ankleidung gefragt ob ich es wirklich machen wollte.
00:05:32: und da habe ich mich mit meinem Umfeld beraten und dann haben wir gesagt ja nicht mehr machen zu können.
00:05:38: und zwei Monate später war es zweipremierend.
00:05:40: Das ist
00:05:40: glaube ich technisch eine rechte Aufgabe oder so etwas weil ich weiss... Du hast irgendwie, glaube ich, ein Klicke oder was?
00:05:50: Nein
00:05:50: das habe ich nicht.
00:05:51: Das will Disney heute immer mehr.
00:05:54: Ich bin total gegen den Klickel live!
00:05:57: Aber im Studio, ich habe ja auch Filmeaufnahmen dirigiert im Abirode-Studio.
00:06:01: Dort braucht man einen Klick, denn dann kann man schneiden und die Zeug mischen.
00:06:05: Manchmal nimmt man die Zeuge auf in eine
00:06:06: L.A.,
00:06:07: und dort noch weiter auf einen London, um alles zu koordinieren, ist der Klicc.
00:06:11: Das beste Tool.
00:06:12: Wo musst du klären, was das ist?
00:06:14: Klick ist ein Metronomimoor, der programmiert ist genau auf die Musik, in der man mit dem Tempo spielen muss und einfach das ganz genau zum Film stimmt.
00:06:25: Und live habe ich schon von Anfang an mit meinem Haut gerade besprochen wir haben das Tool verwendet wo man Klick macht aber wir haben nur einen visuellen Klick
00:06:36: d.h.,
00:06:36: ich habe pro Tag einen weißen Punkt.
00:06:40: Das zeigt mir, dass es sei.
00:06:42: Und ich habe so Belken mit rot und grünen, die mir zeigen, wo Musik geht.
00:06:48: Jetzt hört Musik auf!
00:06:49: Dass ich in einem Live-Konzert genau weiss, an dem ich im Film bin.
00:06:52: Dass ich ganz präzise bin.
00:06:54: Also du rückst nicht auf den Film?
00:06:55: Du kannst gar nicht,
00:06:56: gell?!
00:06:56: Ich
00:06:56: habe auch den Film hinter dem.
00:06:59: Auf meinem Monitor habe ich den Film plus diese Programmierungen.
00:07:03: Da sehe ich eigentlich den Film und die Programmierung im Filmen, wenn ich wohne wie muss Musik platzieren Und das ist mein Klick und nicht deinem Ohr.
00:07:12: Weil deinemOhr ist eigentlich fast der Foltermethode, wenn man Musik macht und die ganze Zeit... Ich meine, jeder, der mal ein Schwenk lehrt hat und muss eine halbe Stunde mit Metronomen üben weiss, was für einen Folter das ist.
00:07:26: Wenn man bei einem Konzert drei Stunden im Ohr hat ... Das ist eigentlich nichts Schönes!
00:07:32: Und das Konzern sollte etwas Schönes sein.
00:07:35: Wie ist es dafür?
00:07:36: Die, die das Instrument spielen.
00:07:38: Was haben sie?
00:07:38: Die haben einfach dich!
00:07:40: Die haben
00:07:41: nur
00:07:44: mich, ja.
00:07:45: Also wir funktionieren wie ein Normalsorchester an einem Live-Konzert.
00:07:50: Darum käme ich so dafür dass man es ohne Klick macht weil es soll live sein.
00:07:54: Live heisst nicht der Studioproduktion und es ist alles möglich live.
00:08:00: Man muss einfach gut vorbereitet sein.
00:08:01: Jetzt
00:08:01: sind also alle professionelle Musikerinnen und Musikern.
00:08:08: Wie stark es ist, deine Arbeit für sie.
00:08:14: Die haben ja die Noten auch vor sich nicht mehr zu lassen?
00:08:17: Und das ist ja selbstverständlich auch für sehr schwierig.
00:08:21: Schauen auf die Note, auf dich selber spielen und die richtigen Töne treffen und so... Also was geht ab von dieser Seite, wo du
00:08:29: anregst?!
00:08:32: Das ist ein tägliches Brot für eine Musiker.
00:08:34: Eine Musiker hat schon so flexibel und gut sein, dass sie ... Man hatte ja zwei Augen.
00:08:40: Einer schilderte dann auch zu den Oters anderen, ich war dir gerne ... Es ist so eine Mischung.
00:08:45: Ich glaube nicht, dass die zwei Augen separat gesteuert sind.
00:08:49: Aber ich bin selber auch Musiker und habe selbst im Orchester gespielt.
00:08:53: Und je bessere Überlegner.
00:08:55: Wenn man das beherrscht, schaut man nur schnell in die Noten runter.
00:09:00: Da hat man wieder genug Informationen zum Wieterspielen und man schaut immer aber auch zum Dirigentin.
00:09:06: Und wirklich guter Musiker spürt man auch.
00:09:12: Man merkt, er ist wirklich bei ihm und kann ihn folgen, weil als Dirigent tut man ja Musikformen.
00:09:20: Also ich tue nicht nur Taktzellen, denn Taktzelnen können wir einen Robotrenner stellen!
00:09:24: Sondern ich mache Musik vor mir.
00:09:26: Das heisst, ich gehe manchmal ein bisschen vorwärts und rückwärz.
00:09:29: Ich zeige die Welle in der Dynamik an und mache sie rund oder hart.
00:09:37: Ich versuche auch Gefühle mit den Gästen zu vermitteln, die ich mache.
00:09:42: Und das muss ich dem Musiker übernehmen können.
00:09:45: Das ist etwas, was ich nicht durch eine Mähntung bin, wie hier einstudiert und dann wird es gespielt.
00:09:52: Sondern das entsteht im Moment des Konzerts.
00:09:55: Und in der Braube tun wir vor allem Musikbrauben, dass alles sehr präzis ist, dass es gut zusammenhört und das Ballon gut ist.
00:10:04: Dass sie nicht unterschiedlich laut sind, wo sie gleich laut sein sollten zum Beispiel.
00:10:08: Das machen wir bei der Brabe.
00:10:10: Was hast du für ein Kür?
00:10:12: Ist das viel finner als mir noch mal sterben?
00:10:18: Ich habe keine Ahnung.
00:10:19: Also ich weiss, dass ich sehr gut Tonhöhe kühle.
00:10:23: Ich höre jemanden ganz ein kleines Teufel aus vielen Klagen.
00:10:28: Und ich kann das genau definieren und das ist ein Glück.
00:10:32: Ich glaube, das hilft mir auch.
00:10:35: Wenn ich dir hier auf die ganze Welt und Weltklasseorchester direke, dann muss man gut sein, sonst nennen sie mich ernst.
00:10:43: Und wenn man gut gehört ... ... wird mir ernster genommen, weil ich merke, dass auch der Kürz etwas nicht stimmt.
00:10:49: Es ist wirklich ein
00:10:50: bisschen Boulevardes gefragt aber wie... also würde es ohne dich gehen?
00:10:57: Könnten die Orchester ohne dich spielen?
00:10:58: Das Orchester kann schon ohne dir spielen.
00:11:00: Aber es kommt immer davon, wie komplex Musik ist und wie gross reparatisch.
00:11:05: Also wenn z.B.
00:11:06: Herr Dring ist das neunzigköpfige Orchester und etwa hundertzwanzig Chor-Leute.
00:11:12: Das sind über zweihundert Leute.
00:11:14: und dass die miteinander drei Stunden lang das in der Bibini bringen könnte, ist gar nicht möglich.
00:11:21: Der Konzertmeister ist der, der zuvor sitzt.
00:11:23: Der erste Geiger.
00:11:24: Da darf man einfach den Zeichen geben.
00:11:26: Er ist einfach dieser Dirigent.
00:11:28: Eigentlich hat mir der gleiche Dirigent erhocken dürfen am ersten Punkt.
00:11:31: Und wenn man dich ja so sieht ... Und ich habe das Glück, dass ich es schon ein paar Mal erzählen durfte, nur im Cocktail und nicht weltweit.
00:11:38: Aber das ist ja... Also eben, du bist Türen geschwitzt nachher und so.
00:11:42: Das ist Verschleistungssport!
00:11:45: Was macht das?
00:11:46: Was es mit dir so viel
00:11:50: bewegt?!
00:11:53: Und jetzt bewegt sich nicht jeder deine Ankei.
00:11:57: Ich probiere mich auch etwas zurückzahlt, aber es gelingt mir nicht immer.
00:12:00: Aber ich habe das Gefühl... Mit meiner Energie kann ich.
00:12:05: Es gab auch einige im Orchester und Musik.
00:12:10: Ich sage nicht mehr, es gibt ein Konzert, das muss Explosionen geben.
00:12:15: Das muss einen extremen Gefühl auf die lieblichen Art und auf den härten Art geben.
00:12:23: Ein Film hat ja alles oder schlachten.
00:12:25: Und das muss man mit dem Körper außen fordern von der Musiker.
00:12:30: Und wenn ich weiss, jetzt muss es richtig gepasht abgehen, dann länge ich auch rein.
00:12:34: Das hat natürlich nur in der Luft.
00:12:37: Aber das überträgt sich aufs Orchester und so kann man sehr viel erreichen.
00:12:41: Also ich bin selber oft fasziniert, was man auslösen kann im Orchester.
00:12:45: Wie
00:12:46: ist die Qualität in den letzten Jahren?
00:12:48: Weisst du, dass du seit Jahrzehnten schon dabei bist, was Musikerinnen und Musikern anbelangt?
00:12:57: Das ist noch schwer zu sagen.
00:12:59: Gute Musiker haben es immer gegeben und ich kann gar nicht so genau sagen, was der Unterschied ist von Musikern.
00:13:05: vor vierzeig Jahren oder heute tut man einfach viel mehr Musiker ausgebilden als mehr Massen.
00:13:13: Früher sind wir ... Ich weiss nicht wie viele mehr im Konzervatorium waren.
00:13:19: Wir waren etwa dreißig in einem Jahrgang.
00:13:21: Heute sind es dreihundert.
00:13:23: Aber dreihundet?
00:13:26: Bei allen Gröschen von der Zventy First.
00:13:27: Also weisst du, wo finden die einen Job?
00:13:32: Das ist ja auch nicht ein Hundertprozent-Job.
00:13:34: Viele finden keinen Job.
00:13:36: Man bildet viel mehr Musiker aus als dass es überhaupt Jobs gibt und viele machen etwas anderes.
00:13:42: Und Musiklehrerinnen ... Musiklehren
00:13:44: natürlich auch!
00:13:45: Das ist heutzutage das allspezielle Job.
00:13:49: Da tut man pädagogisch ausschuldieren.
00:13:51: Früher hat man nur Musik studiert und wenn wir keinen Job hatten, dann haben wir das unterrichtet.
00:13:56: Das klingt etwas wie eine Notlösung.
00:13:57: Heute gibt es mehr Studenten, die sagen, ich möchte Musiklehrer sein.
00:14:01: Und sie gehen Musik studieren, dass sie gut auf meinen Schwänd sind... Aber schon mit der Absicht, dass sie pedagogisch tätig waren.
00:14:07: Und dann gibt es auch viele mehr pädagogische Fächer heute.
00:14:10: Früher gab es Garkens.
00:14:11: Du warst ja auch Studierende?
00:14:12: Das ist deine Einsteige quasi gewesen oder?
00:14:14: Ja
00:14:15: das ist mein erstes Video umzunehmen.
00:14:16: In die Musikwelt.
00:14:17: und jetzt wollen wir ein bisschen dein Leben aufrollen.
00:14:20: Ich komme aus dem Mantelbuch.
00:14:22: Sechs Geschwistertein oder fünf.
00:14:25: Du bist eine Sechseitein der älteste.
00:14:27: Hast du einen Bauernhof?
00:14:30: Wie reagierst du?
00:14:32: Es ist auch gut und recht hier, aber meine Welt ist die Musik.
00:14:37: Ich hatte natürlich eine sehr bewegte Jugend.
00:14:41: Meine Mutter hat schon nicht mehr gelebt, als ich das entschieden habe.
00:14:45: Und meinen Vater ... Meine Mutter war gestorben, in der ich vierzehn war.
00:14:50: Wir gingen an den Bergbauerhof.
00:14:51: Wir haben einen richtigen Krachen draussen.
00:14:55: Wir hatten eigentlich Mühe, Küche zu finden.
00:14:58: Wir waren sechs Kinder und Räti.
00:15:01: Unsere Dunkel- und Anten haben das Neue Kirche als Bockgeschäft gehabt.
00:15:06: Dann haben die gefunden, es geht nicht dahinter.
00:15:10: Es war auch etwas altes bei uns.
00:15:12: Und dann gab es uns eine Verneuerkirche.
00:15:15: Der Vater hatte den Bockgeschäften auf die Neue Kürche.
00:15:18: Er war einfach der Bauarbeiter.
00:15:23: Ich bin bekannt gegangen und wollte Musik studieren.
00:15:27: Zu dieser Zeit ist es wie in meiner Umgebung, das neue Koch hat keine Menschen, die Musik studiert.
00:15:33: Heute gibt's viele.
00:15:34: Das ist ein normales Studium mit der Arzt oder Chemie oder Gokko-Musik.
00:15:40: Und da hat natürlich alle gesagt, sie sind verrückt.
00:15:44: Das
00:15:44: gibt es doch nicht mehr.
00:15:46: Ja
00:15:46: und ich muss Geld verdienen!
00:15:47: Ich muss Geld heben irgendwie.
00:15:51: Mein Vater war nur bei U-Arbeitern.
00:15:52: Er hat nicht gut verdient.
00:15:53: Wir waren sechs Kinder.
00:15:55: Danach habe ich nebenbei gearbeitet und angefangen zu Musik studieren.
00:16:01: Ich habe das einfach durchgesetzt.
00:16:02: Ich hab niemanden gelassen.
00:16:04: Aber wie bist du auf dieses Po?
00:16:06: Hast du früher heimlich gesehen Radio-Sender gelassen, das Gefühl hatte ich, ich wollte auch mal so Musik machen.
00:16:13: Das hätte gar nicht so viel Radio- Sender geben können oder?
00:16:16: Ich
00:16:16: wollte sagen ... Ich habe natürlich keine typischen Jugend wie jemanden, die dir gejagt hat, wie ich es jetzt mache auf dem Niveau der Woche vor dem Land.
00:16:27: Wir sind für dich gestern oder in Chicago gestanden.
00:16:30: Ich bin komplett nur mit Volksmusik aufgewachsen und mit Blasmusik.
00:16:35: Und meinen Vater hat auch die ganze Verwandtschaft gemacht.
00:16:40: Ah, also das
00:16:40: Gehen Musik war schon um.
00:16:41: Alle
00:16:42: haben Musik gemacht und dann gesungen ... Ich hatte mein Onkel Jadu Klopp, er wollte mich auch mit Jodu Klopfen haben aber ich habe entschieden zu gehen.
00:16:51: Und ich bin aber in die Kante gegangen und in der Kante haben wir natürlich richtig gute Musiker, mit Mozart und allem.
00:16:58: Und dort bin ich eingeführt worden, da gibt es klassische Musik!
00:17:01: Und dieser ist ein Giger von den Festivals Drinks, weiss ich, wie es heute wäre.
00:17:05: Du, ich kann dir viele Sachen vortragen können.
00:17:09: Es ist ein Job.
00:17:10: und dann habe ich gefragt wie könnte ich Musik studieren?
00:17:14: Und ich war auf der Person gut.
00:17:16: Ich habe WP überwohnen.
00:17:18: Ich war auch Schweizer Meister.
00:17:20: Aber er hat mich als Konsultatoren im Luzern vermittelt.
00:17:25: zum Ralf Bodendorfer, die hier in Ebike lebt immer noch.
00:17:29: Und da bin ich von fünfzehn Jahren weg zu diesem Unterricht.
00:17:33: Und dann hat sie ihn gezogen und glaube zuerst war es ein Sinfonie-Orchester von Luzern, oder?
00:17:39: Ja ich bin ab die neunzehnende.
00:17:41: Du hättest noch eine AML-Case nicht Luzerne symphoniert.
00:17:44: Aber mit den fünfzehnten habe ich angefangen und in einem Luzernteater habe ich Operen und Operetten gespielt.
00:17:53: Und zeitgleich ist ja ... Mit keinem Musik hätte ich auch extrem fasziniert.
00:17:58: Die hat mich immer faszineert!
00:18:00: Ich stelle selber, warum?
00:18:03: Ich weiss nicht, warum.
00:18:04: Aber ich sage jetzt nehmen, die auch kein Mensch können oder das ganz wenige.
00:18:09: Das ist Gabriele.
00:18:10: Das war der Komponist vom San Marco an den Sechzehunderten und die Palestrina, der war im sechzehrten Jahr hunderten, fünfzehne, fünftes.
00:18:19: Er war auch der Kumponist von Parbstein Rom.
00:18:22: und ich bin mit fünfzehn Jahren in die Musik kennengelernt.
00:18:25: und sie hat mich auch fasziniert!
00:18:27: Und ich habe so gerne Die Kille muss in den Kielen gequartet, vier Blechblösser und Chor.
00:18:33: Das hat mich total fasziniert.
00:18:35: Darum habe ich sehr viel mit Kür gespielt.
00:18:38: Es hat mich so faszinert, dass ich nach der Chorleitung studiert habe.
00:18:43: Ich bin auch Kille Musiker.
00:18:45: Ich habe sehr viele diese Seitenkille im College-Musikum gespielt!
00:18:51: Du warst auch Stiftskapellemeister der Hofkille?
00:18:55: Wenn ich lange, wenn man in den jungen Jahren ist, hat die sicher eine Frage.
00:19:00: Das war eine sehr wichtige Zeit für mich, weil erstens habe ich... Wenn man mich fragt, welches meine liebste Musik ist, dann stand da meistens Sakrali-Musik.
00:19:11: Aber
00:19:13: es ist schwer oder so?
00:19:16: Nein, sinnlich!
00:19:21: Sakralimusik gibt wahnsinnig tolle Werke.
00:19:25: Und ich habe das Gefühl, viele von den klassischen Komponisten haben ihr innersten Gehen, wenn sie Sakrali Musik geschrieben haben.
00:19:32: Die ist sicher nicht unterhaltend wie eine Rossini-Upper.
00:19:37: Aber Sakralemusik ist etwas für die Seele und es tut mir heute noch gut.
00:19:44: Ich singe heute noch Gregorianische Chorale in der Hofkille hinterher.
00:19:48: Das ist so wie ein Mönchsgruppe.
00:19:50: Hast du dich unterordnen, als sie dir gekämpft
00:19:53: haben?
00:19:53: Ja, das leite ich eigentlich.
00:19:58: Aber ich kann mich gut unternehmen!
00:19:59: Ich tue selber mitsingen.
00:20:00: Choral ist so, wie im Kloster.
00:20:01: Wie wenn die Mönch im Hauptkreis stehen und einfach singen.
00:20:05: Das kann man in der Hofkirche gehen lassen am Sonntagmorgen.
00:20:09: Es ist eben ein Leben für die Musik.
00:20:13: So werde ich im Bauchtitel sein wahrscheinlich oder?
00:20:17: Das ist
00:20:18: so.
00:20:20: Manchmal sage ich leider, weil das Privatenumfeld kommt natürlich sehr viel zu kurz durch das.
00:20:28: Weil du halt auch viel reich bist oder?
00:20:29: Du bist ja extrem viel weg!
00:20:31: Also es geht gerade darum, Pittsburgh vorher, du gehst auf LA jetzt schon gleich und so... Also das gehört einfach zu dir.
00:20:39: oder hast du das erarbeitet?
00:20:42: Nein, das Leben für Musik ist eigentlich... Ich bin halt etwas anderes wenn man Ich sage, es ist eine Leidenschaft.
00:20:52: Die Passion und die Leidschaft sind wie das Wort sagt mir leidet für das, was wir eigentlich schaffen.
00:21:01: Das ist aber ... Musik ist so ein grosses Gebiet.
00:21:03: Ich könnte Tag und Nacht lehren und üben.
00:21:06: Immer noch?
00:21:07: Ja!
00:21:08: Man hat nie ausgelähnt?
00:21:09: Nein.
00:21:10: Auch weil
00:21:10: man so einen Rucksack hat als
00:21:13: du?
00:21:14: Und es zieht dann einfach immer hinein.
00:21:16: Wir denken immer in diesem und einen normalen Mensch kann ihn fünf Jahre nach oben machen, der hat eine Zipferfamilie.
00:21:22: Das hatte ich nie.
00:21:24: Und das Reisen ist eigentlich ... Das habe ich gar nie gesucht.
00:21:27: Ich habe meine Karriere nicht gesucht, ich wollte auf den grossen Bühnen stehen und die Regierende grosse Orchester und so.
00:21:32: Da kam ich eigentlich, weil ich das ins Leben gerufen habe.
00:21:37: Also
00:21:37: über Vömmusik hättet ihr vor dem Welt?
00:21:40: Nur viel Musik und auch ein Scharf.
00:21:43: Er hat mich in die Welt rausgebracht, ich habe das alles verdanken.
00:21:47: Was gibt es heute noch?
00:21:49: Es ist faszinierend
00:21:50: v.a.,
00:21:55: wenn man am letzten Samstag im Zirkus Maximus sein Rom Gladiator dirigiert.
00:22:01: Und ja auf den Luzern wieder, oder?
00:22:04: Ja, im Zirchus Maximum Gladiators dirigieren Und meine Frau und ich können mich kennenlernen, Russell Crowe.
00:22:12: Das letzte Jahr hatte man eine Beziehung zu den Menschen, die im Film spielen.
00:22:17: Im Zirkus Maximus, wo das Ganze stattgefunden hat in dieser Umgebung... Das ist schon etwas... Einmal... Also etwas Besonderes!
00:22:26: Oder auch in der Royal Albert Hall habe ich manche Welt prämieren gemacht.
00:22:32: Und das Kakellozern?
00:22:33: Das ist das Zentrum von meinem Leben.
00:22:35: Und es ist einer der... Das beste Konzertsaal der Welt, das wir haben.
00:22:40: Ich bin in so vielen Konzerten und im Kakel ist es einfach extrem toll, wenn man hier einen Konzern geben kann wie die Atmosphäre vom Raum, die Schönheit des Raumes, aber auch wenn er klinkt, ist etwas Einmaliges.
00:22:56: Und das ist schon befriedigend, wenn ich da laufen kann und dann einfach abisterieren.
00:23:03: Das ist ein schönes Gefühl.
00:23:07: Ich kann das nicht genau beschreiben, ich könnte nicht sagen es macht mich stolz so.
00:23:13: Ich bin ein Stolzenmensch.
00:23:15: Man ist eigentlich gleich, was ich bin und was ich erreiche.
00:23:17: Du
00:23:18: hast viel gearbeitet und du hast vorhin etwas angesprochen, Name-Dropping.
00:23:22: Also eben durch das hast du extrem viele bekannte Menschen gelernt, die mit einem anderen Job nicht machbar waren oder?
00:23:32: Ach ja, dass sowieso!
00:23:35: Ganz eine gute, tolle Freundschaft in dem Hauer Jörg.
00:23:39: Mit Michael Ciacchino.
00:23:40: Können den helfen?
00:23:42: Das sind alles die großen Hollywood-Lauten.
00:23:44: Die können Hans Zimmer persönlich... Ah ja!
00:23:46: Viele der ja auch aus Century First spült.
00:23:48: Ja, ja, ja.
00:23:50: Und das sind immer tolle Begegnungen.
00:23:55: und wenn ich das nicht gemacht hätte und ins Leben gerufen hätte und ich bin ein Pionier in diesem Gebiet Da hätte ich sie nie kennenlernen können, das ist schon klar.
00:24:07: Aber ... Ich überbewerte es nicht!
00:24:11: Es ist ein guter Freund und es ist viel wichtiger.
00:24:14: Der Udo Jürgens, der nicht mehr unter uns ist, hat ihm mal gesungen mit Sechsundsechzig fängt das Leben an...
00:24:19: Du
00:24:19: bist?
00:24:20: Genau!
00:24:21: Das habe ich hier gestartet.
00:24:24: Du bist in deinem Leben?
00:24:26: Ja, Ludi, wo sollst du noch mit dir gehen?
00:24:28: Mit all diesen Ideen oder Projekten?
00:24:32: Ja, das ist eine gute Frage.
00:24:34: Ich rede etwa für sievierzehn Jahre davon abzubauen und weniger arbeiten.
00:24:39: Und seit langem ist es bald ein böse Witz gewesen, wenn man mich sieht, dass ich hier abbauen und wenig arbeiten will.
00:24:47: Das grosse Ziel ist die Zeit für mich und mein Sohnfeld zu haben.
00:24:52: Aber was nebenan noch mein Ziel ist, ist, dass den XXI-Century-Orchester auf einen guten wenn sie eine gute Zukunft haben können und dass wir noch, ich will das etwas neu erfinden oder einfach etwas neue Sachen ins Leben rufen.
00:25:08: Und gewisse Formate aufbauen.
00:25:14: Also Missile ist schon in den nächsten paar Jahren viel mit Windiverse geben können, damit es nachher mit neuen Händen oder so
00:25:21: weitergehen
00:25:21: kann.
00:25:21: Ja, aber der
00:25:22: Faschfluch kommt zu sagen... Deine Präsent, oder?
00:25:25: Du bist gründer und unkünstischer Schleit.
00:25:27: Also sprich... Also hast du im Hinterkopf schon was irgendwo Nachfolge in dir
00:25:34: gibt?
00:25:34: In der Nachfolging-Idea gibt es... Ich kenne mich selber nicht!
00:25:38: Vielleicht haben die ja schon... Wie weiss ich ja nie...
00:25:40: Ob's wenn wichtig das auch ist, integriert
00:25:42: wirst du bei so Überlegungen?
00:25:43: Ja, aber das wurde schon angesprochen und ich mache mir schon länger Gedanken als die anderen sich auch Gedanken machen.
00:25:51: Ich will nicht, dass das Archästisch mit mir runtergeht.
00:25:54: Das war mir überall, wo ich aufgehört habe, wichtig gewesen ist, dass ein ganz guter Nachhund kommt.
00:25:59: Ich bin ja lange die Regangesee der Bürgermusik und dort ist er mein ehemaliger Student.
00:26:03: John Walker oder?
00:26:05: Nein, der John Walker ist der Feldmusik.
00:26:08: Michael Bach ist jetzt auch Professor an den Hochschulvertirigieren für Blasmusik.
00:26:13: Und das war mal mein Studium.
00:26:15: Und ich werde so glücklich, dass Sie einen super Nachfolger haben, der alles erreicht hat.
00:26:21: Es ist immer schön, wenn es nachher gleich gut oder noch besser weitergeht.
00:26:27: Denn dann hat man etwas Gutes ins Leben gesetzt und das ist mir in die Venti-Fahrzehr wichtig.
00:26:33: Ich bin am Hirn und überlegen wie wir überhaupt den Nachfolger finden können.
00:26:40: Die Schweiz hat ja nicht fünfzehn Filmmusik-Dirigenten.
00:26:45: Sie können kennen, die international tätig ist.
00:26:48: Es muss jemand mit einem guten Format sein, dass es Orchester weiterbrennen kann.
00:26:53: Also das muss nicht von der Region kommen?
00:26:56: Ich finde, es müsste etwas sein, was dort lebt.
00:26:59: Es bringt nichts im Orchester.
00:27:01: Ja, es bringt den Orchester gar nicht, wenn es jemand ist aus London.
00:27:03: Von London findet sofort jemand.
00:27:05: Aber das bringt das Orchester nicht weiter.
00:27:07: Das muss jemand sein, der unsere Kultur und unsere Region versteht.
00:27:10: Und auch Beziehungen hat er in unserer Region.
00:27:13: Weil wichtig ist ja, dass wir verknüpft sind, dass wir Unterstützung haben von der Wirtschaft und Politik und alles das.
00:27:21: Und dann muss die Chefstilung das Umfeld auch können und pflegen können.
00:27:26: Besonders im Fall ist es anders bei einem Luzern-Symphonie-Chest oder beim Lucerne Festival.
00:27:31: Hier kann man ein paar Internationalen ernähren, da spielt eine Rolle, wer hier kommt.
00:27:36: Und wenn das apropos ja nie eine Idee war, richtig sinnvolle neue Orchester zu schielen?
00:27:42: Ist das für dich zweifach zu enden vorerst, ist dein Kind und...
00:27:45: Ja, all das schon.
00:27:46: Ich habe natürlich durch das, dass ich hin muss.
00:27:49: Ich hatte sehr viele Orchestermusik gemacht.
00:27:50: Ich hab Bach wie nach Zaratur im Johannes-Passion.
00:27:54: Ich hat Messias vom Händel.
00:27:56: In Deutschland habe ich in München ein paar Mal.
00:27:58: Ich kann sogar Karmina Burana in Münchern dirigieren.
00:28:01: Ich konnte dort einen Heidenkonzert, einen klassischen Konzert dirigieren können.
00:28:06: Und ich habe gemerkt, ich habe ja nicht alles.
00:28:10: Ich musste mich am Norden fokussieren, um dort meine beste Qualität zu liefern.
00:28:15: Das war die Killermusik, die ich aufgegeben habe.
00:28:19: Vor allem meine Frau ist krank und braucht Zeit für sie.
00:28:22: Es gab einen sehr schweren Hinschlag.
00:28:25: Da habe ich die Killemusik-Stelle aufgegeben.
00:28:28: Die ist sehr zeitaufwendig.
00:28:30: Und da habe ich noch viel Musik konzentriert, weil durch das habe ich mehr Freiraum.
00:28:38: Für mich ... Das ist eigentlich der Wunsch, klassisch.
00:28:42: Ich hätte gerne Operin dirigieren gemacht, aber da muss man rein kommen und man muss den Weg finden.
00:28:48: Und ich hatte die Zeit gar nicht ... Also, wo die Filmmusik so gross wurde, ist vieles für mich nachher so ergänzt.
00:28:56: Es hat sicher gegeben, weil es mir noch nicht genug Zeit
00:28:59: gab zu verlieren.
00:28:59: Was war das Schwierigste, was du dir dirigiert
00:29:04: hattest?
00:29:04: Es war sicher der Anfang von Herr Der Ringe.
00:29:08: und gestartet sind.
00:29:09: Ja, ja!
00:29:10: Das hatte noch nie mehr gemacht.
00:29:11: Und das ist ein dreiständiger Film.
00:29:13: Man muss drei Stunden dirigieren und alles im Griff haben.
00:29:16: Da habe ich viel schlaflos in der Ecke und Blut geschwitzt und auch Fehler gemacht.
00:29:23: Das war wirklich die grösste Herausforderung.
00:29:26: Das sind sicher schon Williamssachen sehr schwer.
00:29:29: Star Wars, Harry Potter... Die habe ich aber jetzt alle im Repertoire.
00:29:36: Hast
00:29:36: du die eigentlich heute, also musst du sie dann noch vorbereiten?
00:29:38: Weil zum Teil spielt er ja auch zu Pachen.
00:29:40: Also eben Top Gun haben wir in zwei Jahren glaube ich das erste Mal ein Programm genommen, aber gewisse Sachen kommen ja immer wieder weil halt Menschen das einfach gerne haben wollen gesehen und... Also ich
00:29:49: muss immer wieder vorbereiten!
00:29:50: Ich hatte zum Beispiel das nächste Jahr habe ich mit dem London Symphony Orchestra alle drei Star Wars in der Euro-Abertholme und ich weiss ganz genau am Monat vorher, von denen ich verlieren kann dass ich top vorbereitet bin.
00:30:00: oder ich habe jetzt mit dem Twenty First Harry Potter Nummer Nr.
00:30:04: sieben gemacht, im Juni.
00:30:06: Da habe ich es erst einmal gemacht und da habe ich drei Monate gelebt.
00:30:10: Wie läst das?
00:30:14: Die Partitur hat über fünfhundert Seiten.
00:30:16: Das ist eine grosse Partiturausdichsbuch.
00:30:18: Da fahren wir jetzt von der Schaden an, die jede Seite nachher durchschauen und studieren.
00:30:24: Ich kann sie nicht auswendig lernen.
00:30:26: Aber ich mache die Zeichen rein, analysiere es dann und schaue, was für Akkorde das ist.
00:30:32: Das A-Dur, C-Dürr, Septimen ... Dissonanz, das ist Musiktheorie.
00:30:38: Aber das muss ich genau analysieren.
00:30:40: Ich habe alles Weiß.
00:30:42: Wenn ich vor dem Orchester stehe und den Akkord gehöre, dass ich merke, da ist eine falsche Tonne drin.
00:30:47: Da muss ein Zissi sein und dort ein C. Und so muss man sich genau lernen.
00:30:52: Das ist ein Rüdenaufwand.
00:30:53: Aber
00:30:53: du hast etwas streng, Chef?
00:30:56: Du musst nicht mich fragen!
00:30:59: Ich glaube ich bin weicher als vor zehn Jahren.
00:31:02: Aber nicht altes Müll, das passt nicht so zu dir.
00:31:05: Nein,
00:31:05: nein, nein.
00:31:06: Du
00:31:06: bist immer noch voller Lebensrollen und Dynamik und Energie.
00:31:10: Ich
00:31:10: kann es anders vertrauen, glaube ich.
00:31:17: Wie soll ich sagen ... Die Werte haben sich etwas verlagert.
00:31:20: Jetzt ist mir nicht mehr das Gleiche wie vor zehn oder vier Jahren wichtig.
00:31:25: Aufgrund
00:31:26: der
00:31:28: Erfahrung?
00:31:29: Ja, ich
00:31:30: würde sagen von der Erfahrung.
00:31:33: Und auch vom Leben.
00:31:35: Lebenserfahrung und die musikalische Erfahrung.
00:31:37: Wie es in einer Hand hineinbaut.
00:31:39: Das Gefühl ... Wenn ich Musik mache, wenn ich Gefühle vermitteln, verändere ich sich ständig.
00:31:48: Je nachdem was wir im Leben erleben.
00:31:50: Und das macht Kai keine Sorgen.
00:31:53: Das ist das, was Kai noch nicht hatte und hoffentlich auch niemanden
00:31:56: können.
00:31:57: Technik hat sich sicher verändert bei vielen Sachen aber ...
00:32:00: Ja ja ja!
00:32:01: Ja, es kann ich komponieren.
00:32:03: Aber da machen wir keinen Gedanken, wirklich keine Sorge.
00:32:08: Weil als Dirigent muss man im Moment auf der Bühne etwas zu kochen bringen zum Sprudeln, zum explodieren wie ein Vulkansbruch.
00:32:20: Der hat mir ein gutes Konzert dirigiert.
00:32:23: Wenn man so viele verschiedene Stimmungen kreieren kann und die kann man nicht planen.
00:32:28: Die Klingeln nehmen wir auch nicht immer gleich.
00:32:31: Ich würde gerne zum Abschluss dir noch ein paar Sachen aus dem Freundschaftsbuch fragen.
00:32:36: Du weisst, dass die Freundschaftspücher, die in der Schule ausgeführt haben ... Und da hättest du so verschiedene Rubriken.
00:32:43: Lieblingsfarbe?
00:32:44: Ähm... Orangesch!
00:32:47: Tier?
00:32:48: Liebungs-Tier
00:32:50: Das Adler.
00:32:51: Ich bin Fan von ...
00:32:56: Ich bin fan!
00:32:58: Das ist eine gute Frage.
00:32:59: Von wem bin ich Fan?
00:33:02: Von Howard Scharr.
00:33:03: Schon, was ich gar nicht gerne habe.
00:33:09: Erragante Leute.
00:33:11: Was ich besonders gut kann.
00:33:17: Spaghetti al tonno coche.
00:33:19: Das schönste Erlebnis, das ich je hatte.
00:33:23: Das ist sicher... Hättest du mit meiner Frau?
00:33:33: Das habe ich mir auch noch nie gedacht, das sind aber gute Fragen.
00:33:38: Ich meine, das ist die Schönste!
00:33:40: Ich hatte richtig viele schöne Erlebnisse.
00:33:43: Ausreiten mit einer Frau, meine Frau reitet und ich reite mit ihr einen wahnsinnig schönen Ausreiter bei Mondlicht im Winter durch den Schnee.
00:33:54: Das ist etwas ganz Besonderes.
00:33:57: Lieber Ludwig, von ganzem Herzen ein paar Schurzengel von der ganzen Rebache mit auf den Weg.
00:34:02: Danke!
00:34:03: Du weißt schon, ich bin fast nie von dir als Mensch aber natürlich auch in deiner Arbeit und es wäre mir gross jährlich wenn wir zum Dreißigjährigen überlegen, um mich dich zu verhandeln oder ihr vom Zwentifürst-Entrieb Orchester.
00:34:14: Das merken
00:34:15: wir.
00:34:17: Weil ich das schon sparen darf rund um meine Tätigkeit und das ist einfach immer... Faszinierend, wie du hier alles unter Kontrolle hast und die Leidenschaften und die Liebe.
00:34:26: So muss ich dich spürt mir in jeder Repoere von dir also von dem her.
00:34:29: Danke für alles!
00:34:30: Ziehe gerne meinen Hut, wenn ich ihn da habe.
00:34:31: Ludwig, toi toi toi!
00:34:33: Alles Liebe, alles Gute!
00:34:35: Danke euch vielmals fürs Zulassen, fürs Toulougen!
00:34:37: Bleibe gesund und munter und rocke dein Leben!
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