Matthias Bachmann läuft 100 Kilometer durch die Nacht

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00:00:04: Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Podcast bei Radilo Zern.

00:00:26: Heute reden wir mit Matthias Bachmann, er ist mittenhalber von der Gonserie Bachmann als Luzern.

00:00:32: Und vor allem ich bin auch extrem Sportler, extrem Läufer.

00:00:37: Du läufst Marathon, du läufest Ultratrails ... Matthias, weiss nicht, bist du ... Heute joggen du eigentlich

00:00:43: zu uns?

00:00:44: Nein, ich spüre es noch ein bisschen vom Samstag.

00:00:47: Aber ich denke, morgen oder übermorgen kann ich wieder in die Berge und dann gehts weiter.

00:00:51: Ich muss Training weitermachen.

00:00:53: In zwei Wochen bin ich im Graubünd in Savonine.

00:00:55: Da habe ich einen Achtzehn Kilometer laufen.

00:00:57: Dann sind es aber noch fünftausend Höhmeter, die dazukommen.

00:01:00: Und eigentlich ist der Bieler ultra ... Marathon war ein Training, ja.

00:01:05: Ein Aufbau für das nächste Rennen.

00:01:07: Das muss

00:01:07: man sagen, es war von den wenigen Tagen hier.

00:01:09: Dann läuft das Spiel hundert Kilometer.

00:01:14: Wie geht es so etwas an?

00:01:16: Ja also ich habe am Freitag noch einmal gearbeitet.

00:01:19: Das Rennen ist am Abend um zehn Uhr gestartet und bin wieder auf die Biele gegangen.

00:01:22: Am Sechsier auf der Zog.

00:01:24: Dann hat man sich vorbereitet und dann, wo es dunkel geworden ist, war der Startschuss.

00:01:28: Wir hatten Glück, das Wetter war super.

00:01:31: Aber ich wusste schon, dass es zehn bis zwölf, dreizehn Stunden wird.

00:01:34: Das Zeitlimit war eine Zwanzigstunde.

00:01:37: Man hatte genug Zeit, sondern das Rennen zu finnischen.

00:01:40: Und dann starten wir.

00:01:41: Man muss aufpassen, klar nicht zu schnell.

00:01:44: Man weiss, ein Halt einem hinein.

00:01:46: Man darf nicht so euphorisch dran.

00:01:48: Und dann ist es natürlich bei so längeren Rennen sehr viel Taktik.

00:01:52: Taktikum heisst, man muss wissen, wenn ich Salz tablette und viel trinke.

00:01:57: Man muss schauen ob man ihn nicht erhütriert usw.

00:01:59: Also man muss schon etwas wissen haben und Erfahrung, wenn man an so einen langen Rennen geht.

00:02:05: Wieviel die Marathon ... oder weil sie es eben laufen ist, also nicht Marathon hast du hier?

00:02:11: Ja,

00:02:11: also jetzt die Marathon-Distanzen sind immer ca.

00:02:13: zwei Vierzehn Kilometer und wenn man von Ultrarät ist alles als über zwei Vierzchkilometer ist.

00:02:18: ich zähle einfach diese.

00:02:19: Und da habe ich bis heute fünfe sieben Zegrennen gemacht.

00:02:22: Also fünf Seventie Mal gestartet.

00:02:23: Fünf Seventinmal dürfen wir finnischen.

00:02:26: Da ist natürlich der Druck immer relativ gross.

00:02:28: Irgendeine ist passiert, dass man halt nicht finnische.

00:02:32: Aber bis jetzt hat das immer klappt ja aber manchmal auch auf Messer schneiden.

00:02:38: Es gibt so Katafzeiten,

00:02:39: d.h.,

00:02:40: man muss zu einer gewissen Zeit den Posten passieren.

00:02:43: Das ist mir das.

00:02:44: Die wollen nicht, dass man wandert und schon springt.

00:02:48: Denn die können ja auch nicht zwei oder drei Tage warten bis noch der letzte Läufer kommt.

00:02:52: Und das ist immer ein wenig der Zeitdruck, was man hat.

00:02:54: Man muss es sehr gut planen.

00:02:55: Aber ich müsste vielleicht jetzt gleich als Beispiel Biel mal mit ... Also eben... Das fällt an mit irgendwie einer Vorbereitung?

00:03:04: Wenn du weisst, am Tag X ist der Lauf.

00:03:07: Wie hast du dich jetzt ein paar angemacht?

00:03:10: Ja das muss man aufbauen.

00:03:13: also es heisst wir machen die ersten zehn Kilometer läuft dann zwanzig Kilometer.

00:03:19: bei einem hundert Kilometer Lauf ist halt schon die Goldung geregelt dass wir mal einen fünften Kilometer laufen einen mindestens macht.

00:03:27: Zum Erklären muss man einen halben Marathon springen.

00:03:32: Man kann nicht einfach an einem Marathon gehen und sagen, wenn ich einen guten Tag habe, geht es schon.

00:03:38: Man muss mindestens die Hälfte der Strecke einmal gesprungen haben.

00:03:41: Das ist ein bisschen Grundregel.

00:03:45: Hier hat er noch nichts von Tempo.

00:03:46: Wenn wir schnell werden wollen oder auf Zeit springen, dann braucht es Intervalltraining und Tempoläufe.

00:03:52: Die kommen dazu.

00:03:54: Aber das ist vor allem für Straßenmarathon wichtig.

00:03:57: Für alle Beine-Rennen, die man sehr viel Höhemeter hat... ...ja, ist dann wieder ganz anders zu verhalten.

00:04:02: Aber

00:04:02: eben mit den Fünfzig Kilometern Rennen ist das Ende, wo ich nie leben könnte?

00:04:06: Das andere ist aber, dass es kommt, dann hast du fünfzig Kilometer!

00:04:08: Genau ja, das ist so.

00:04:10: Also wenn man die Option hat bei einem Hundert Kilometer Rennen bei fünfzig zu finnischen,... ...dann zieht man sich.

00:04:17: Das ist menschlich.

00:04:18: Es darf einfach keine Option geben, also man darf nie zweifeln.

00:04:22: Im Kopf muss es aber klar sein, dass man Hundert macht.

00:04:27: Das ist entscheidend!

00:04:28: Wenn wir die Grenzen überschreiten wollen, müssen sie im Kopf fixiert sein.

00:04:34: Es ist chancenlos, etwas so lange zu rennen.

00:04:39: Wie

00:04:40: kommt der Moment, in dem der Innerisch-Werner heute irgendwie ... überlisten?

00:04:45: Ist das bei den Sechsten, Sechs, Siebenzig, Achtzig oder Neunzig, wo man weiss, oh jetzt geht es langsam aufs

00:04:49: Säumchen.

00:04:49: Also der Moment kommt immer.

00:04:51: Das ist nicht, dass man aus Ziel läuft und sagt ja ich würde jetzt noch weiterlaufen aber es ist eben genau dann wenn man sich hundert Kilometer setzt, dann kommt er bei fünfzehn.

00:05:01: Aber wenn ich sage ich springe nach fünfzehnt, da kommt er schon bei dreizehn.

00:05:04: Es ist leider so, es klingt jetzt vielleicht ein bisschen salopp.

00:05:09: Aber es ist dort wo man sich eingependelt.

00:05:12: Dort will man genau so viel springen.

00:05:15: Das funktioniert ja, kann ich aus Erfahrung sagen?

00:05:17: Was passiert dann auf diesen hundert Kilometer?

00:05:21: Ja wir haben sehr viel Zeit.

00:05:22: In Biel sind wir durch die Nacht gesprungen.

00:05:24: Es ist etwas speziell, aber in der Nacht habe ich es noch gerne.

00:05:28: Mit einer Lampen?

00:05:31: Nein, das braucht schon Lampens.

00:05:33: Man muss auch ein bisschen ablegen und einen Schotter wägen.

00:05:37: Wenn es noch Läufer sind mit Licht, kann man profitieren.

00:05:39: Da muss man natürlich hinten ansetzen Aber man hat schon Lampen und wenn man zum Beispiel die Batterie unten ist, haben wir das Problem.

00:05:47: Im Bieler wird es jetzt noch gehen aber im Alpine Gebirge kann das entscheidend sein und auch gefährlich sein.

00:05:53: Und ja was geht einem der Kopf?

00:05:55: Man hat sehr viel Zeit, man kann reflektieren.

00:05:58: Es ist auch inspirierend.

00:05:59: also man spielt alles durch und für mich ist es immer so eine kleine Zeit wo ich mich abkapsle und ich habe in mich hineinkehren.

00:06:07: Wir haben natürlich das Signal des Körpers, wir haben die Schmerzen.

00:06:12: Vielleicht ist es eine Langweilung aber für mich ist das eine Zeit für mich.

00:06:17: Es ist in einer Wase, an der ich in mich gehen kann und auf das freue ich mich auch jedes Mal.

00:06:21: Ich bin dann im Ziel einfach völlig geerdet wieder.

00:06:26: Also

00:06:27: ich kann mir das so nicht vorstellen.

00:06:28: Aber ja, ein grosser Respekt natürlich!

00:06:31: Wie lange hatten Sie es für diese Hunde?

00:06:32: Ja, ich hatte bis zu dreizehn Stunden.

00:06:34: noch über die ganze Zeit.

00:06:37: Ich habe mir zum Ziel gesetzt, dass ich mal zwölf, also etwas länger hatte.

00:06:42: Ja, ich habe diesen Fünfziger nie gemacht und habe nur dreißig Kilometer geübt und das hat mich dann eingehalten.

00:06:48: Ach ja?

00:06:49: Sogar

00:06:49: du wirst es

00:06:51: schon jahrelang.

00:06:52: Ja ja, man probiert manchmal ein wenig aus.

00:06:55: Man könnte goldige Regeln, aber manchmal ist immer das Gefühl, wir gehen ein bisschen an Grenzen.

00:07:00: Aber am Schluss war für mich entscheidend zu finnischen.

00:07:05: Ich bin um eine Erfahrung reicher, aber ich habe mir noch ein ambitioniertes Ziel gesetzt.

00:07:11: Wenn wir über die ganze Zeit laufen ... Wie ist das eben?

00:07:16: Schlaf!

00:07:18: Halt dich das nicht in den Geräusch mal rein.

00:07:20: Jetzt bin ich wirklich nicht nur körperlich, sondern auch geistig.

00:07:23: Weil wenn wir so am vierzehntag arbeiten, sind wir am Abend meistens fix und fertig oder?

00:07:30: Ja also der Schlaf ist das grosse Thema.

00:07:33: Ich habe natürlich schon viele Rennen gemacht, die über zwanzig, dreißig Stunden gegangen sind.

00:07:38: Und immer die erste Nacht ist problemlos.

00:07:41: Also die mag man durch?

00:07:42: Wegen Maderalin vielleicht auch oder was?

00:07:44: Ja das ist so aber einfach der Schlaf.

00:07:48: Das funktioniert jetzt bei mir aber glaube ich bei anderen auch.

00:07:50: Das Problem ist die zweite Nacht.

00:07:51: also wenn wir jetzt ein Hundertsebentzehn Kilometer rennen macht mit zehn Tausend Höhenmetern weiss ich muss über zwei Nächte und da sind dann die extremen Rennen.

00:08:01: Die zwei Nachts schaffst du nicht an die Power-Nap.

00:08:03: Du musst fünfzehn Minuten schlafen, damit der Fünfsturm springt.

00:08:07: Dort ist die Nervosität da, weil die Powernaps dich nicht üben kannst.

00:08:13: Also du kannst nicht sagen, dass ich eine Power-Nappe mache, denn du bist gar nie so müde und darfst nicht mehr als fünfzehnt Minuten schliessen ... Die Nervosität ist, dass du weisst nicht ob du wieder verwachst.

00:08:23: Du hast ja das Handy am Ohr und vielleicht dann Glück hast du noch einen neben dir der sagt ich weg dich denn aber wenn die dann nicht weg den schlafen stören oder schlaft es lang und du bist disqualifiziert.

00:08:32: und jetzt musst du dir vorstellen du trainierst ein Jahr lang für ein Rennen gehst an und es funktioniert alles aber du verwachst nicht mehr weil du so müde geworden bist und die Powernaps unterwegs in seinem Gebirge du bist einfach.

00:08:46: Plötzlich ist es so müde, dass du sagst, jetzt geht's nicht mehr.

00:08:49: Und es kann sein, dass man auf die Höhe von rund drei Tausend Meter oben ist.

00:08:51: Es kann sein das es regnet und kein Unterschlupf hat.

00:08:55: Das ist dann unberechenbar.

00:09:00: Nicht kann man es planen.

00:09:03: Das macht ihr ein wenig nervös, ja?

00:09:04: Aber das ist jetzt bei einem Bieler über eine Nacht drin.

00:09:07: Das ist kein Problem.

00:09:09: Das habe ich schon ein paar Mal gemacht.

00:09:12: Die Nacht fehlt einem dann.

00:09:13: Ja... Wie schick

00:09:15: legt er in den nächsten Tag?

00:09:17: Nein, nein!

00:09:19: Doch, also man spürt es schon.

00:09:21: Aber dann geht es vielleicht wieder in die Dunkelschlafe und dann kommt man wieder in den Rhythmus rein.

00:09:24: Aber der Trick ist natürlich schon ... Man kann Cola trinken.

00:09:27: Es wird angeboten.

00:09:28: Man kann Traubenzucker nehmen.

00:09:29: Es gibt auch so Schötchen.

00:09:31: Der Eisgespresso komprimiert irgendwie so koffeinmässig.

00:09:35: Aber es gibt ja schon ein bisschen Herzrasse.

00:09:38: Also man merkt dann schon, wenn man das hinterlässt... Wir dürfen nur eine eineinhalb oder vierzehntig Stunden.

00:09:43: Da muss man schauen, dass die Herzfrequenzen super sind.

00:09:50: Ja, dann muss ich gleich mal fragen.

00:09:53: Die Krugeliste sind irgendwo auf einem Stein zusammen?

00:09:57: Oder wie muss man sich das vorstellen?

00:09:59: Weil ich

00:10:00: nicht

00:10:00: mehr nach

00:10:01: dem Feldbett... Nein, jetzt bei diesen ganz langen Läufen über hundert Kilometer im Gebirge, die auch länger gehen, weil wir Höhemeter haben Dann hat der legende Läufer irgendwie auf den Weg.

00:10:15: Der Moment kommt einfach, ich war auch mit einem Kollegen unterwegs und sie sagte, die Kollegin muss sich schlafen.

00:10:21: Und dann habe ich gesagt ja, da ist sie abgelegen, zusammengekugelt ... Aber du kannst nicht auf zehn zählen, dann schläfst du!

00:10:27: Und dann musst du einfach wieder verwachen.

00:10:29: oder das Handy?

00:10:30: Oder bist du denn so müde, dass du den Weckern ... Du musst alles vorbereiten und das musst du denken.

00:10:38: Und dann ist es nach zwei Stunden gegangen, jetzt ist uns langsam wieder aufgehalten.

00:10:41: Es war wieder dabei und da kam der Nächste.

00:10:43: So verliert man sich immer wieder aber das funktioniert.

00:10:47: Bei diesen Läufen muss man das so machen?

00:10:49: ja... Darum scheidet es so viel aus, weil bei diesen längeren Läufe die Hälfte jahre oder zwei Drittel Maximum kommen.

00:10:59: Und die meisten scheiden nicht, weil sie nicht mögen, sondern weil sie in der Zeit rausgehen und vielleicht schlafen oder weil sie zu müde sind.

00:11:07: Es ist eine verrückte Schicht.

00:11:09: Und vielleicht noch um abgeschliessen Ernährung.

00:11:12: Da hast du vor einigen Mal kurz angesprochen mit den drei Zwischenstunden.

00:11:15: Also da muss ich alles flüssig sein.

00:11:18: Hast du da irgendwie einen Proviant im Rucksack?

00:11:22: Ja, ich habe immer gesagt, ich springe nie mehr mit dem Rucksacks.

00:11:26: Und das war ja beim Jungfrau Marathon alles noch möglich.

00:11:29: Aber nachher ist klar, es geht auch um die Sicherheit und deine Sicherheit... Es kann regnen, es geht auch um die Verpflegung.

00:11:36: Du musst eine Notfallausrüstung dabei haben und v.a.

00:11:39: das Wasser ist sehr wichtig.

00:11:41: Das wird vorgeschrieben.

00:11:43: Beim Start wird es kontrolliert auf der Strecke und du bist disqualifiziert, wenn du nicht alles dabei hast.

00:11:48: Die Notfalldechnen usw.

00:11:50: sind etwa drei oder vier Kilo, die du mitschleppst.

00:11:54: Zu dem?

00:11:55: Ja.

00:11:57: Und

00:11:57: ich sage immer, dass es nachher ... Taktik werden wir rennen.

00:12:01: Du musst die Salztablette nicht im richtigen Moment, du musst auch deine warmen Kleider abziehen und zu viel Wasser, zu viel Salz verlierst.

00:12:11: Du muss das Wasser und die Schäle zuführen, weil wenn du es vergiss, merkst du es im Moment nicht.

00:12:16: Aber irgendwann ist es zu spät oder?

00:12:18: Du bist Auto-Fenergie und kannst nicht einfach tanken und sagen, jetzt nehme ich ein und dann geht es wieder.

00:12:23: Und da braucht es sehr viel Wissen und das braucht auch klar disziplinwertem Rennen.

00:12:29: Ich filme ja das Ganze noch.

00:12:30: Da muss man immer noch konzentrieren, weil ich halte es ja noch fest, dass wir ... Ja, da muss man auch tiefer viel denken.

00:12:36: Also du bist immer etwas effektig hier.

00:12:38: Du siehst etwas, denkst du musst die Kamera fürnehmen?

00:12:40: Und dann habe ich natürlich, wenn ich von Filmen auch den Druck sage, der Film sei erst fertig.

00:12:46: Wenn ich das zahle auf ... Also ich kann ja nicht einen Film sagen in der Mitte.

00:12:49: Ich habe ihn aufgegeben und es ist ja wie ... Es gibt

00:12:51: keine Likes!

00:12:52: Es gibt kein Likes und dieser Film ist für mich halt ... Oder ich tue dieses Film in erster Linie nicht?

00:13:00: um zu zeigen, was ich gemacht habe und für mich selber.

00:13:02: Ich habe das Problem mit der Verarbeitung.

00:13:05: Das sind Erlebnisse, wenn man Grenzen beschreitet, die man nicht loslassen kann.

00:13:10: Und nachher haben wir so eine Verlustangst.

00:13:15: Wenn ich das filmen kann ich es loslassen.

00:13:17: Dann sage ich, dass es konserviert ist und kann mich auf neue Ziele fokussieren.

00:13:21: Darum filme ich das.

00:13:21: Ich hatte aber gemerkt, Läufer schauen die Filme, weil sie das Rennen vielleicht mal machen wollen.

00:13:28: Und so bin ich halt in die Community reinkommen.

00:13:30: In den

00:13:30: sozialen Medien bist du als eben Bachmann ran unterwegs.

00:13:35: Aber das ist ja noch zusätzlich.

00:13:36: Also neben der körperlichen ... Du hast vorhin gesagt, musst du gerade denken und so wie es sich da ergeben wird?

00:13:43: Es ist auch schon logistisch, wie überhaupt das zu machen.

00:13:48: Also Menschen wegen der sozialen Medie?

00:13:50: Ja!

00:13:51: Ja, ich habe am Anfang einfach auf Instagram noch ein bisschen Foto gepostet.

00:13:54: Weil das, was man sieht ist halt schon ... Das sind auch Erlebnisse natürlich und meine Kollegen Kreis oder Mets und dort einfach Austauschen über die sozialen Medien.

00:14:06: Und ich habe gemerkt, dass das Bedürfnis gross ist sich auszuschauen und auch die Erfahrungen zu tauschen.

00:14:11: Ich habe aber gemerkt dann, dass alle die Ultratrailläufe haben eine Ziel Die Event-Ein ist im Leben beim U-Tempel in Scharmonitell.

00:14:22: Wie das höchste der Gefühle.

00:14:24: Die

00:14:24: Champions League im Schutzen

00:14:25: oder das

00:14:26: Frankreich, die Schweiz und Italien?

00:14:27: Genau.

00:14:28: Drei Länder usw..

00:14:29: Und für die meisten bleibt es ein ewiger Traum, weil man sich dequalifizieren muss... ...und dass man sich nur den Fahn meldet, dann muss man drei Läufe machen an hundert Kilometer mit mindestens fünf tausend Höhemetern.

00:14:41: Also man muss diese finnischen und da darf man sich erst anmelden, also wenn ich die Rennen habe, darf ich mich anmelde und wenn ich mich nachmeldet, dann brauche ich mal zwei Jahre Dann wird ihn ausgelost.

00:14:50: Das heisst, im ersten Jahr zwanzig Prozent, im zweiten Jahr vierzehnt Prozent.

00:14:54: im dritten Jahr garantiert den Startplatz.

00:14:56: Im dritten Jahren gab es die Pandemie, als ich beim vierten Jahr kam und hatte einen Töpf in Chamonix unter diesen zwei Tausend Auserwählterläufer starten.

00:15:05: Und das war der Moment, wo eigentlich ... Ja, das höchste der Gefühle.

00:15:10: Aber du bist erst am Start.

00:15:11: Nur wenn schon ... Oder zwanzig Tausende wollen starten und zwei tausend dürfen.

00:15:15: Und wenn so viel?

00:15:16: Und wenn dann ... Verrückte

00:15:17: von des Welten!

00:15:18: Wenn du dort am Abend um sechs seid, kommt ein Liege-Konquest vom Paradise.

00:15:23: Das ist alles dokumentiert auf dem Dings.

00:15:25: Dann geht es heim.

00:15:27: Die einen brüllen, die anderen zitteren.

00:15:30: Du hast auch erzittert Emotionen pur und du bist vor dem Rennen.

00:15:34: Du weisst, jeder Zweiter kommt gar nicht an.

00:15:36: Vielleicht bin ich in den vier Jahren auf das Vorbereit, vielleicht komme ich nicht an?

00:15:40: Und dann gehe ich ins Rennen und da hatte ich zwei Viertelstunden.

00:15:44: Das zu finnischen nach den Zehntausende Höhemeter.

00:15:46: und wenn du dieses Ziel kommst... ...das ist wie wenn du vom Computer stecken ziehst, dann bist du leer!

00:15:52: Du weißt nicht, wann man tagt.

00:15:54: Du weisst nicht, wo dein Auto ist oder das Hotel ist.

00:15:57: Du bist dort und das Gefühl ... Das macht es richtig.

00:16:01: Du überschreitest Grenzen, kommst in einen Bereich, wo du keine Ahnung hast, was mit dir passiert.

00:16:08: Und das ist das!

00:16:09: Du sagst dir zwar zuerst, ich mache das nie mehr, das ist unmenschlich und alles.

00:16:13: Dann geht es zusammen eine Woche, zwei, drei und dann denkst du heim.

00:16:18: Das Gefühl werde ich noch mal erleben, aber der Weg in diesen ist ein Leidensweg.

00:16:22: Das ist so.

00:16:23: was wird er nicht geschenkt?

00:16:24: Aber das ist eigentlich der Grund, wenn ich frage dir, wie du es eigentlich machst und das Gefühl, seine inneren Grenzen zu verschieben.

00:16:32: Das war auch der Krieg mit dem ganzen.

00:16:35: Ich wäre so nicht das!

00:16:36: Also wirklich, ich habe keinen Hut da.

00:16:39: Aber grösster Respekt würden Sie ... Aber es muss ja einen Punkt geben haben... Wenn es früher schüttert.

00:16:45: Keine Technik ist nicht so das, aber laufen kann der gute Mann!

00:16:48: Genau,

00:16:49: genau so war's.

00:16:49: Es war schnell.

00:16:52: Gola hat ihn nicht gemacht.

00:16:53: Aber... Das sind neunzehn Minuten und du bist nicht immer unterdurchdreumel.

00:16:58: Du hast noch ein paar andere auf dem Feld stehen.

00:17:00: Und wenn ich den Moment für dich komme und gesagt habe, jetzt will ich dich in diese Richtung, aber nicht nur laufen, sondern wirklich die Hardcore-Messung mit Marlon und Unterfassungen.

00:17:10: Also ... Vor zwanzig Jahren hat mir ein Freund gesagt, dass wir einen New York Marathon haben.

00:17:16: Und er sagte zu uns, es ist eine schöne Stadt in New York und wenn man reingeht, dann müssen wir das Jahr vorbehalten.

00:17:22: Wir haben diesen Lauf absolviert.

00:17:26: Wir wussten nicht, ob wir arbeiten können oder nicht.

00:17:29: Ich habe dort schon gemerkt ... Das ist, wenn man sich ein Ziel setzt und über sich wachsen kann.

00:17:35: Auch mit einer sportlichen Leistung, das hat mich gereizt.

00:17:39: Da habe ich dann immer mehr Marathon gemacht.

00:17:41: Aber ich habe gemerkt, bei Marathon geht es ziemlich um die Zeit.

00:17:44: oder werde ich schneller auf den Vergleich stechen.

00:17:46: Es ist immer die gleiche Strecke flach.

00:17:49: Und dann habe ich irgendwie gemächt, dass ich nicht mehr schneller bin.

00:17:52: Ich habe in drei Stunden ... Ich bin nicht der schnellste Läufer.

00:17:54: Ich bin einfach ein konstanter Läufel.

00:17:56: Ich konnte nie gewinnen.

00:17:58: Und dann habe ich gemerkt, was ich jetzt mache.

00:18:00: Tendenziell mit dem Alter werde ich immer länger sehen.

00:18:02: Aber es ist schön, wenn man älter wird, hat man immer wieder eine andere Kategorie und wird natürlich im Rang immer besser, obwohl man immer länger hat.

00:18:10: Es gibt immer weniger!

00:18:13: Genau, jetzt mit den Sechsenfünfzig sind wir schon in den Fünften.

00:18:18: Ja, bin ich schon mal in der Topten.

00:18:20: Ich war auch schon im Ultrateil unter neuen Läufern erst geworden, aber von den neunzehnten drei rausgekehrt und da waren noch sechs gewesen.

00:18:26: Aber

00:18:27: das nimmt den

00:18:27: Niemann zu!

00:18:28: Genau.

00:18:29: Und nachher habe ich einen Jungfrau-Marathon gemacht.

00:18:33: Der Jungfrahmarathon haben wir über die Höhenmeter dazukommen und ich habe gemerkt, dass die Stimmung eine andere ist unter den Läufen.

00:18:41: Mir sieht es ... Die Umgebung ist schöner.

00:18:43: Wir sind auf Naturstrasse Es ist einfach ein ganz anderes Erlebnis.

00:18:48: Und dort habe ich ... Ich bin dann viel Marathon mit Höhenmeter gesprungen, bis ich gemerkt habe, dass es irgendwann auch nicht mehr geht und dann habe ich die Streckenen immer länger gewohnt.

00:18:58: Dann habe ich mich immer so ein wenig enttastet.

00:19:00: Da waren es in den Mäutermann von Engelberg in Pilatus über.

00:19:04: Das war auch bekannt zu rennen.

00:19:05: Ich war in Tenerife, ich war in Rumänien, in Transylvanien usw.

00:19:11: Ich habe alle diese Hundertkilometerläufe einmal Eigen-Ultra dreimal gemacht Aber man hat sich immer so ein paar Tastete und am Schluss sind die Rennen immer so ca.

00:19:22: eine Zwischenstunde.

00:19:23: Und der Weg ist auch in Nacht, Eoptop.

00:19:25: Und dann eben den Hundertsiebentenkilometer läuft – das war noch einmal eine andere Challenge.

00:19:30: Dort ist dann auch körperlich, merke ich mir schon, dass es schon etwas an die Substanz geht.

00:19:35: Ich würde jetzt nicht sagen, dass das gesund ist.

00:19:37: Aber wir lassen natürlich heraus, wie weit kommt man?

00:19:40: Man weiss nie genau ... Ja, schafft man's oder ... Da hat man sich zuviel vorgenommen.

00:19:46: Also

00:19:47: von unter uns hast du schon wieder angemeldet?

00:19:49: Für was?

00:19:50: Ja eben, was du das nächste Mal erleben kannst.

00:19:52: oder ist das wirklich once in

00:19:53: a lifetime?

00:19:53: Nein, ich bin konstant dran.

00:19:54: Ich habe schon ein Ziel, Namibia, so einen wirsten Desertlauf über die fifty-fünfzehn Kilometer.

00:20:02: Das ist noch auf der Backendliste.

00:20:05: und auch in den Arktis ein Rennen.

00:20:08: Im

00:20:09: Schnee

00:20:09: ist es warm

00:20:11: und kalt.

00:20:12: Gut,

00:20:12: ein Darktis ist eine Marathon oder mehr oder weniger flach aber weit mit der Kälte?

00:20:18: Mit der Hitze habe ich gar kein Problem.

00:20:19: Klar wenn man zu einem Fünfzig, vierzig Kilometer springt dann machen wir diese Etappe.

00:20:24: also das geht nicht die einen stören Und das ist nicht unbedingt strenger als einig.

00:20:30: Man muss es relativieren, aber das Erlebnis ist natürlich speziell und da braucht man auch Wochenferien planen.

00:20:38: Da muss man sich vorbereiten mit allem befassen.

00:20:41: Mit Sand in den Schuhen und weiss Gott was alles.

00:20:45: Der Autor

00:20:46: geht dann doch schnell?

00:20:47: Ja ja.

00:20:47: Dann könnt ihr aus eigener Erfahrung oder am Strand gelaufen?

00:20:50: Genau!

00:20:51: Aber

00:20:56: wie du das angehst... Die große Challenge ist dann eben der Swiss City Marathon.

00:21:02: Da schläft ihr das Gesicht ein.

00:21:04: Das mache ich einfach, weil ich hier von Luzern bin und die Leute können so ... Hat das nicht mehr einen Reiz?

00:21:11: Wo viel ja nicht mal da arbeiten kann!

00:21:14: Also ich habe die Swiss City marathons in den achten Mal stattgefunden.

00:21:17: Ich habe alle achte Rennen gemacht.

00:21:19: Achzehnmal am Start gewesen, achzehmal gefinished Das ist eine andere Geschichte.

00:21:24: Ja, das ist ein Heimrenner und ich habe natürlich eine Serie.

00:21:27: Ich habe gesagt, dass es zwanzigere Stängel gibt.

00:21:30: Das mache ich noch.

00:21:31: Aber klar, meine besten Zeiten bei drei Elfen, die habe ich im Jahr twohundnein oder zweihundzehn gemacht.

00:21:36: Die konnte ich nicht topen.

00:21:38: Und nein, es ist nicht so!

00:21:40: Da springt man natürlich auf die Tempo.

00:21:43: Das ist ein anderes Rennen, und dort vergleichen wir sich auch.

00:21:47: Dort können noch mehr Leute bei einem Heim rennen, da ist der Druck etwas grösser.

00:21:57: Wenn ich ins Ziel komme, bin ich auch fertig.

00:22:00: Aber genau wieder aus dem Grund, weil ich sage, dass ich heute springe, ist es nicht so, dass sich durch den Lauf von Zecken eine dritte Runde machen würde oder das geht nicht.

00:22:10: Es ist eine Einstellungs-Sache und immer eine Hauserfordung.

00:22:13: Man muss gesund sein, wenn man Halsweh hat.

00:22:17: Dann kann ich nicht starten.

00:22:19: Und das muss man natürlich im Vorfeld, eine Woche vorher, wenn sie ein bisschen kränkeln oder so.

00:22:24: Da muss man sich schon etwas nachnehmen.

00:22:28: Wenn man krank ist und verkältet ... Ganz konsequent keine Rennen machen will.

00:22:33: Das kann dann wirklich gefährlich sein.

00:22:37: Gefährlich hast du ja vorhin auch etwas angesprochen.

00:22:38: Zum Tag sieht man eben bei dir auf dem Instaprofil auch Das ist eine sehr gefährliche Geschichte, die über den Gratz läuft.

00:22:46: Ja, das war der Prinsengratzer,

00:22:49: wo wir vom Rothorn auf Harterkuhl sind.

00:22:54: Aber es ist schon ... Von

00:22:56: gar am Limiten?

00:22:57: Ja, also kein blauer Wanderweg mit.

00:23:01: Der ist eigentlich gar nicht offiziell.

00:23:03: Was eine Gratzwanderung angeht, wenn das Wetter stimmt, ist natürlich dieser Traum.

00:23:08: Aber ich würde jetzt mit meinen Kindern das nie machen.

00:23:11: Und ich würde es nicht zweites Mal machen, weil es geht ja eigentlich nicht nur mehr um mich.

00:23:15: Es geht auch um Verantwortung und Verantwortung, die ich habe.

00:23:19: Eigentlich klar, wenn ich nicht mehr wäre, dann ist es so.

00:23:23: aber meine Familie und den Mitarbeit im Geschäft genügend Verantwortung und da gehe ich keine Risiken hinein.

00:23:29: Das ist mir ein Hochrisiko-Sport.

00:23:33: ist der Trail auch vernäht, aber ausgesetzte Routen.

00:23:36: Nein, das ist ... Ich bin schon schwindelfrei, aber nicht hundertprozentig.

00:23:41: Also ich ziehe es dann ein bisschen runter und

00:23:43: ... Ja, neben links und rechts geht's sehr schnell

00:23:46: tief.

00:23:46: Ja, sehr.

00:23:47: Es gibt überall Leute da.

00:23:49: Das passiert damit und sind nicht ältere, sondern junge.

00:23:55: und dann passiert es.

00:23:56: Und

00:23:56: vor allem, wenn du an seine Drohne musst kontrollieren?

00:23:59: Genau!

00:24:00: Die Drohnen habe ich auch viel dabei natürlich noch beim Training.

00:24:03: Bei den Rennen habe ich diesen GoPro und das Handy natürlich aber die Drohnung bei der Training ist super.

00:24:10: Die lasst mir rufen, die Volktime.

00:24:12: Ich werde immer gefragt, wer filmt das?

00:24:14: Das sagen wir hier mit den Stronen oder den Leuten nehmen das Gefühl... Es springt die Meile hinter die Arme.

00:24:19: Hinter nacheckend.

00:24:21: Ist er also eben?

00:24:23: Hast du mal gefährliche Situationen gehabt?

00:24:25: Denkst du, da habe ich aber wirklich einen Schutzengel.

00:24:28: Ja

00:24:28: ja, mir ist natürlich schon viel aufgesetzt.

00:24:30: Der Steckgrund ist gefährlich und das ist müde.

00:24:33: Das geht vielfach.

00:24:36: Der Weg ist schon klar, aber es geht gerade runter rechts.

00:24:40: und mehr die Stöcke dabei.

00:24:41: Und das Gefährliche ist, wenn wir über diese Stöcken stülpern.

00:24:45: Koordinativ?

00:24:46: Ja, weil man einfach fast nicht aufpasst.

00:24:48: Dann haben wir den Stock zwischen den Beinen, dann stürcheln wir und dann muss vorhin nur noch eine Kurve kommen und da geht man gerade runter.

00:24:54: Das passiert ja.

00:24:55: also darum ist es eben gefährlich, wenn man Müdigkeit kommt.

00:24:59: Man muss sich schon konzentrieren aber es ist jetzt nicht so, dass wir klädern können.

00:25:04: Aber natürlich bist du schon über Strecken hinein, wo ich wirklich gesagt habe, das würde jetzt nicht mehr machen.

00:25:08: Und ich staune manchmal auch, dass es nicht mehr passiert.

00:25:11: Aber ja, mehr ist natürlich im Gebirge gleich wie man ist.

00:25:14: Ich habe die Orientierung verloren, weil sie geschneit und neblig gehabt hat... ...und da habe ich nicht gewusst, ob ich links oder rechts gehe.

00:25:20: Ich wusste, der Einmord geht gerade ab.

00:25:24: Das ist der Menge sich zu orientieren gar nicht zweifach.

00:25:27: Hast

00:25:28: du einen Glücksbringer oder etwas dabei?

00:25:33: Nein, das jetzt nicht.

00:25:37: Die Kinder geben mir etwas mit früher als Blühstierchen oder so.

00:25:41: Das habe ich dann schon mitgenommen und hatte ja auch nicht so viel Gewicht.

00:25:44: Aber nein, das ist jetzt nicht so ... Nein, auf das zählen jetzt weniger.

00:25:47: Aber meine Glücksbringung ist meine Ausrüstung, also mein sehr probter Material, den ich habe und das ist mir sehr wichtig.

00:25:54: Das muss man alles testen, dass es funktioniert oder nicht reibt und so weiter.

00:26:01: Also das ist schon meine Garantie und natürlich klar am Abend eine zweite Lampe, Ersatzbatterien

00:26:08: usw.,

00:26:08: kann auch schon ein Schmerztabletten.

00:26:11: eines müssen nehmen dass ich überhaupt noch weitergekommen bin, weil die Schmerzen so gross waren.

00:26:16: Aber das ist dann auch nicht unbedingt empfehlen.

00:26:19: Man muss einfach alles denken an was eine Leingräbe flascht.

00:26:21: Also wenn Brustwarze nur noch blühtet und jede Schritte errepscht, dann muss man es flaschen tun.

00:26:27: Und dann ist es nicht.

00:26:27: hau, da habe ich ein Problem.

00:26:28: also es könnte einen ganz kleinen Mitbringsel, kann zum Schluss lecken ja, dass du noch finnisch bist.

00:26:36: Was wir noch nicht gereden haben über die Erholung, warum?

00:26:38: Du bist in einem folglichen Geschäft zu machen.

00:26:42: Wie bringst du das unter einen Hut?

00:26:43: Erholen von den Ultra-Läuftrails und wissen, ich habe am nächsten Tag was für eine Meetings.

00:26:52: Ja, also ich bin immer am Ende arbeiten nach jedem Rennen.

00:26:55: Also das hat immer funktioniert.

00:26:57: ja... Laufschäfer nicht ganz.

00:26:58: Nein,

00:26:59: es merkt man dann, nein, ich laufe natürlich nicht gut.

00:27:01: Das ist so als mehr Muskel gehalten, das ist so!

00:27:04: Aber Teil ist auch noch der Training und dann muss man sich ein bisschen schonen.

00:27:07: aber jetzt rein mental war es nie ein Problem dass ich jetzt hier nicht bereit war.

00:27:13: Ich kann ja auch die Zeit nehmen, also ich habe diese Planungen schon so, dass es funktioniert.

00:27:18: Meistens muss ich vielleicht am Donnerstag anreisen, damit ich starten kann.

00:27:22: aber am Sonntagabend bin ich immer daheim gewesen und man hat sich dann natürlich gut gefühlt, man hat etwas gemacht.

00:27:29: Klar wenn wir am Morgen erwacht und es schmerzt ein wenig das Gefühl habe ich eigentlich noch gerne, auch wenn wir im Bett leiden wollen.

00:27:37: Man weiss, man hat etwas gemacht und ...

00:27:39: Wieso man müde ist?

00:27:41: Du machst schon zwanzig Jahre.

00:27:42: Wie hat sich die Körper verändert mit all diesen?

00:27:47: Ja, der Körper macht gut mit.

00:27:49: Ich kann viele Aufkollegende wieder aufgehören oder nicht mehr können.

00:27:54: Ich habe jetzt einfach das Glück, dass ich weiterführe.

00:27:57: Ich gehe natürlich auch immer so einen Check machen und lasse es auf die Signale.

00:28:02: Wenn ich merke, ich habe Neu-Schmerzen, dann müsste ich mich langsam anders orientieren.

00:28:07: Aber ich habe das nicht.

00:28:08: Also ich kann das jetzt immer noch machen.

00:28:11: aber ich weiss natürlich, wenn diese Signale kommen und eindeutig sind Dass der Körper sagt, du sollst jetzt langsam einen anderen Sport machen oder schonender oder nur noch andere.

00:28:21: Dann bin ich bereit dazu.

00:28:23: Aber im Moment ist es das Privileg!

00:28:25: Ich habe nicht so viel Zeit.

00:28:27: Wenn ich könnte, würde ich noch mehr Rennen machen.

00:28:30: Aber vielleicht ist es auch gut so, dass man sich einigteilt und ... Das macht, was man kann.

00:28:37: Und sonst auch mal eine Pause machen.

00:28:39: Nach dem Lotz-Ernmaren bis Ende Januar mache ich gar nichts.

00:28:42: Da pausiere ich völlig.

00:28:44: Ende Oktober?

00:28:45: Genau.

00:28:46: und dann muss sich natürlich immer wieder die ganze Form aufbauen.

00:28:48: Ich bin auch zwei, drei Kilo schwerer, die Muskeln sind weg... Und dann fahre ich wieder an, mich aufzubauen.

00:28:53: Das mache ich so.

00:28:54: Aber die drei Monate vielleicht ist es sehr gut, dass man irgendwie ... Ich habe auch den Hunger und bin wieder motiviert zu gehen.

00:29:04: Wenn du das Linear das ganze Jahr durchmachst, wäre es nicht mein Fall.

00:29:08: Also ich fahere antizyklisch.

00:29:10: Ich fahe ein Training stark aus.

00:29:12: und hört dann irgendwann eine Jahr wieder auf.

00:29:14: Und

00:29:15: um Weihnachten zu geniessen, hat er auch Kulinarisch.

00:29:18: Genau ja, von den Arten.

00:29:21: Auf der anderen Seite ist es natürlich auch Peer, wenn wir ... Ansehen auf seiner Webseite.

00:29:28: Da hatte es einen Schlagzeilen in der Lozenenzeitung.

00:29:31: Täglich ein Kilo Pasta zur Vorbereitung, wenn es um die Swiss City Marathon geht und so.

00:29:37: Also du schaffst schon mit diesen

00:29:38: Elementen?

00:29:39: Nein, gut für mich.

00:29:41: Ich habe vieles ausprobiert.

00:29:42: Für mich ist wirklich Pasta im Vorfeld natürlich ein Tag vorher.

00:29:46: Man muss aufpassen, man kann sie nicht zwei Stunden vorher nehmen.

00:29:49: Dann hast du nicht Magen rein oder... Genau!

00:29:51: Man muss hier schon etwas wissen aber man darf dann schon zuschlafen.

00:29:54: Aber dann natürlich auch nie so.

00:29:56: Zosen selber.

00:29:58: Das ist ein anderes Thema, aber die leine Pasta kann ich mit Herdöpfen probieren und so weiter.

00:30:03: Ich muss auch keine Heuder atmen.

00:30:05: Nimm ich jetzt zu mehr natürliche und das ist meine im Vorfeld des Rennen ja.

00:30:10: Aber ich sage es selbst beim Rennen ist nachher die Flüssigkeit sehr wichtig und auch den Elektroläuten und der Salz.

00:30:20: Und wenn du so als ... Wenn du ein Hardcore- oder Extremläufer unterwegs bist, braucht es körperliche Fitness, mentale Stärken, Durchhaltevermögen und Disziplin.

00:30:30: Sind das die Faktoren, in denen du auch in der Arbeitswelt gehst?

00:30:35: Genau, also Disziplinen.

00:30:39: Steve Jobs hat gesagt, er wurde gefragt, was unterscheidet erfolgreiche Leute von nichterfolgreichen.

00:30:47: Und er hat zwei Sachen genannt.

00:30:49: Das erste ist ... Es braucht Durchhaltevermögen.

00:30:54: Das ist klar, es braucht sie immer.

00:30:56: Aber noch fast wichtiger ist das, was man macht und dass man das gerne macht.

00:31:01: Wir müssen einen Freude haben dabei.

00:31:02: Es bringt nichts, wenn einer jetzt nicht freud am Laufen hat oder nicht freut am Job hat.

00:31:07: Dann braucht es keinen Durchhaltenvermögern, weil er ... Die Energie, die Spirit und das ist im Laufen wie auch im Geschäft so.

00:31:16: Man muss eine Begeisterung haben für irgendetwas.

00:31:19: Es ist gleich, dass man gerne arbeiten kann oder schockt.

00:31:22: Und dann hat man es durchhalten vermögen.

00:31:24: Das Durchhaltenvermögen hat natürlich noch sehr viel zu tun mit Disziplin.

00:31:28: Das ist der Schlüssel.

00:31:29: Zuerst braucht's ja ... Ein Motivation,

00:31:33: dass

00:31:34: du es überhaupt machst.

00:31:35: Genau!

00:31:35: Zuerst kommt die Inspiration.

00:31:36: Es hat eine Tite an der Wettung.

00:31:38: Da braucht man das Motivationsmögliche zu machen und dann mit dieser Gewünschkeit PRISE.

00:31:44: Die kommt und geht und nachher kommt Disziplin.

00:31:47: Und Disziplinen ist der Schlüssel zum Erfolg am Schluss.

00:31:50: Das ist so... Nachher kommt die Strategie.

00:31:55: Das ist wie im Geschäft, wenn du einen Marken aufbaust.

00:31:57: Da braucht es eine Strategie und dann braucht es ein Taktik.

00:32:00: Im Geschäftsleben ist das eines zu einem wie beim Rennen.

00:32:04: Ich sehe das in Paralleln.

00:32:05: Wenn ich einen Markt aufbauen möchte, kommt eine Inspiration.

00:32:09: Und am Schluss ist es eine Disziplin.

00:32:12: Es geht auf.

00:32:13: Wenn wir noch die Brüder sprechen müssen ... ist für den Betrieb zuständig und du, für den Verkauf von Damals Nationen bist du schon immer der eher Büro-Mensch im Vergleich zum Raphael auch vom Typ her.

00:32:35: Ja, wie soll man das so umschreiben?

00:32:36: Ich habe mich recht sprudelt und du bist eher etwas ruhig.

00:32:41: Nein, wir

00:32:44: gänzen uns sehr gut.

00:32:45: Mein Vater und meine Brüder sind auch heutige Visionäre.

00:32:50: Also sie sprudeln.

00:32:52: Meine Brüde werden sehr exo-wertiert.

00:32:54: Er ist ein Menschenfreund und ist bei anderen Leuten.

00:32:58: Sein

00:32:58: Lachen!

00:32:59: Zöger

00:32:59: einfach und direkt.

00:33:00: Ja, da habe

00:33:04: ich auch Begeisterung wie er das macht und bin auch noch stolz.

00:33:08: Es ist auch super, dass wir uns so ergänzen.

00:33:10: Ich bin ein ganz anderen Typ bei meiner Strategie.

00:33:14: Und das braucht es auch!

00:33:16: Wir haben beide in der Beruf gelernt, also die Computerkonfisseur.

00:33:19: Wir hatten gleich Ausbildung und Kinderstube.

00:33:22: und verstehen uns auch sehr gut, obwohl wir total unterschiedlich dicken.

00:33:25: Aber so macht jeder das, was er seine Stärken hat und konzentriert sich auf das und ergänzt uns super.

00:33:33: Und das funktioniert.

00:33:34: Damals haben unsere Berater gesagt, dass sie nicht ein zweites Geschäft führen können.

00:33:39: Einer muss der Leid haben.

00:33:41: Wir sind hier parallel unterwegs und funktionieren.

00:33:44: Das hat natürlich sehr viel Leistung mit Respekt.

00:33:48: mit Werten, die wir uns sehr gerne einordnen und unterordnen.

00:33:53: Das heisst, diese Gesetze gilt nicht nur für uns oder für den Mitarbeitern, sondern auch für alle.

00:33:59: Wir tun uns hier auch daran halten – das funktioniert dann halt nur so.

00:34:03: Man kann sich diese Privilegien auch nicht einfach auseinander sagen, ich arbeite nie am Sonntag.

00:34:08: Alle anderen müssen arbeiten am Sonnig.

00:34:10: Und Vorlebensfunktion ist eine Leitsatz von unserem Ja, die wir im Unternehmen haben und das müssen wir auch vorleben.

00:34:19: Also da tun wir uns keine Privilegien an.

00:34:22: Wenn

00:34:22: du schon hier bist, was macht die Konferenz in Bachmann?

00:34:28: Richtig oder so stark!

00:34:29: Sie sind ja so präsent,

00:34:30: oder?!

00:34:31: Ja also ich sage mir machen nur das, wo man besser kommt.

00:34:36: Wir machen nichts, was nicht unsere Fachrichtung gehört.

00:34:40: aber klar der Erfolg, der trägt viel Früchte.

00:34:43: Das braucht natürlich ein motiviertes Ziem in erster Linie.

00:34:47: Es braucht Produkte, es braucht Marketing.

00:34:50: Das ist eine Vielzahl.

00:34:53: Viele Komponenten kommen hier zusammen.

00:34:55: Klar, man braucht auch mal ein gewöhnliches Glück, dass man zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort ist.

00:35:02: Ja, das ist so!

00:35:03: Wir hatten ja kein Businessplan oder keine Strategie.

00:35:07: Wir wurden einfach angefragt und haben einen Chance gesehen, damit wir uns dort entwickeln können.

00:35:12: Wir sind dann auch konsequent gegangen.

00:35:14: Manchmal haben wir nicht genau gewusst, dass es funktioniert.

00:35:16: Wir sind natürlich auch Risiken eingegangen – ganz klar!

00:35:19: Wir haben das Beste daraus gemacht.

00:35:22: Aber am Schluss entscheidet der Kunde, ob er bei uns einkaufen will oder nicht und ich denke sehr viel zu tun hat es mit der Qualität und dem Preis-Leistungsverhältnis.

00:35:32: Also da sind wir noch nicht die Einzigen.

00:35:34: Diese Hausaufgaben haben wir uns konsequent und immer stellen.

00:35:38: Es hat aber auch sehr viel damit zu tun mit Innovationen Und wir haben natürlich das Glück, dass wir auf einem Geschäft aufbauen können, der in der vierten Familiengeneration ist.

00:35:48: Unsere Vorfahren haben auch schon einen Teil dazu beiträgt und wir konnten uns das mit Freude einbringen und weiterentwickeln können.

00:35:59: Das kommen sehr viele Faktoren zusammen und es braucht ja vieles, was passt.

00:36:07: Wo soll es noch gehen?

00:36:09: Ja, ich glaube jetzt im Moment sind wir am konsolidieren, sagen wir.

00:36:14: Wir schauen

00:36:14: natürlich, dass wir... und dann wollen wir unsere Hausaufgaben machen.

00:36:20: Wie gesagt, ich bin jetzt in den Fünfzehn-Familien-Generationen.

00:36:27: Wenn nicht, wollen wir der Betrieb gleich weiter in die Hand oder temporär weitergeben.

00:36:33: Und da müssen wir den Betrieb heute so vorbereiten, dass das möglich ist.

00:36:36: Unsere Nachfolger werden es auch immer, dass sie eine Chance haben den Betrieb weiterzuführen und dass wir nicht in einer Sackgasse laufen.

00:36:44: Und die grossen Themen sind Warenfluss, Energie ist ein grosses Thema und natürlich auch, dass wir rationell produzieren können.

00:36:54: Wir wollen nie industrialisieren, man wird immer einen Handwerksbetrieb bleiben das ist klar.

00:36:59: aber wir müssen unsere Zeit auch anpassen und der Möglichkeit dann auch mit eingehen oder?

00:37:05: Da braucht es Investitionen Das geht nicht von heute auf morgen.

00:37:10: Also da müssen wir strategisch richtig handeln und das machen wir jetzt an den Affil und ich, dann werden wir uns noch ausrichten mit einer Produktion, die dann ... Ich sage ja... Und das Weiterbestehen der Firma soll garantieren, dass wir eine fünfte Generation die Enchancen haben und sich weiterentwickeln

00:37:32: können.

00:37:33: Wenn man sich fragt, wieso in Tälchen Pink Heberin noch als Pink Wolfen mit euch zusammenarbeiten

00:37:37: kann... Genau!

00:37:38: Das heißt,

00:37:39: bringen wir alles unter einen Hut und wir haben vorhin geredet...

00:37:42: Danke vielmals, ja drum bin ich auch.

00:37:44: Ich habe so gerne Schubsenkel

00:37:45: in der Telt.

00:37:47: Vielen

00:37:47: Dank, Matthias Bachmann.

00:37:48: Danke vielmal und wirklich gross Respekt für Ja, dein Hobby.

00:37:54: Aber natürlich auch das Geschäftsmann in Rockert.

00:37:57: schön mit der Golf-Siebach mehr und ich bin gespannt, wie es durch den Weg noch geht.

00:38:01: Danke vielmals!

00:38:02: Du bist immer das Wichtigste.

00:38:03: Ich bin noch bleib für Andi Wolff.

00:38:06: Dankeschön fürs Zulassen,

00:38:10: fürs Zuhauen.

00:38:11: Und Rocker, euer Leben!

00:38:14: Spannende Persönlichkeiten

00:38:16: im Gespräch mit dem Andi Wolf.

00:38:20: Wenn dir der Radio-Luzern-Podcast

00:38:21: mit dem Andy Wolf gefallen hat Dann verzähl deinem Umfeld davon, damit sie auch

00:38:26: reinlassen können.

00:38:27: Wir freuen uns sehr wenn du den Podcast auf

00:38:29: der Plattform wo deine Podcasts

00:38:31: los ist, abonnierst und bewertest!

00:38:33: Damit ihr mehr Menschen für sich entdecken könnt.

00:38:36: Der Radio-Luzern-Podcast mit dem

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