Rosa-Maria Rykart hat das Rezept für die totale Entspannung

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00:00:04: Der Radiolozen Podcast.

00:00:09: Spannende Persönlichkeiten

00:00:11: im Gespräch

00:00:11: mit dem Andi Wolf,

00:00:15: heute

00:00:16: mit Rosa Maria Ricardt.

00:00:23: Willkommen zu einem neuen Podcast bei Radiolozern.

00:00:26: Heute reden wir mit Rosa-Maria Ricardts.

00:00:28: Sie ist Besitzerin der Alp Aora und vielleicht muss ich eher sagen Bon giorno Rosa Maria, weil die Alpe Aora ist ja am dessen.

00:00:38: Wie kommt man zu einer Alpe?

00:00:41: Ja, wie komme ich zu den Alpen?

00:00:42: Das ist von der Familie respektiv.

00:00:44: Mein Grossvater hat schon dort gelebt.

00:00:47: Dann ist das zu meiner Mutter und jetzt ist es bei mir seit ein paar Jahren.

00:00:50: Was ist denn für ein Gefühl, wenn man im Ausgang etwas sagen soll?

00:00:54: Wie bringt sich halt einen Alp?

00:00:56: Naja, so mache ich das nicht!

00:00:58: Also ich gehe nicht irgendwie mit den Alp prallen, weil ... Ich darf ganz ehrlich sagen, dass auch viel Arbeit dahinter ist und das sieht viel nicht.

00:01:07: Jetzt ... Die Alp Aora, für was steht sie aber?

00:01:12: Die Alpe steht für Ruhe, Auszeit und Regeneration.

00:01:17: Zu sich selber zurückzufinden.

00:01:19: Einfach mal runterfahren und entspannen, für das steht die Alpe.

00:01:22: Ich muss jetzt vielleicht ein bisschen erklären ... Warum steht es dafür?

00:01:29: Es ist abgelegen.

00:01:31: Es hat keine Strom.

00:01:32: Es gibt zwar flüssende Wasser Es hat keinen Lichtsmog, keine Elektrosmog.

00:01:39: In der Nacht sieht man sogar die Sternen alle, oder?

00:01:41: Das sieht man auch nicht mehr überall und das ist totend stille.

00:01:45: Also es ist ja etwas ruhig.

00:01:46: in der Nacht im Gebäude gehört man seinen eigenen Atem.

00:01:49: Auf dieser Webseite habe ich lange gesucht wo du alt bist aber nichts gefunden.

00:01:55: Ist das bewusste so?

00:01:57: Ja, das ist bewusst so!

00:01:59: Die Alpe ist im Tessin

00:02:01: Das habe ich herausgefunden, ja.

00:02:02: Für den Ort der Gemeinde Riviera.

00:02:05: Sie ist etwas versteckt.

00:02:06: Es ist eine versteckte Waldleichtung auf knapp tausend Meter oben und es ist bewusst, dass man sie nicht sofort befindet.

00:02:13: Warum?

00:02:16: Es ist für Leute, die Ruhe wollen und sich regenerieren – Zeit für sich!

00:02:22: Und dementsprechend wollen sie auch Rückzugsmöglichkeit und keine jagen Massen-Tourismus.

00:02:29: Dass Leute schauen können, wer ist jetzt wann dort und was macht man.

00:02:33: Ja, es ist auch eine gewisse Diskrete.

00:02:38: Wie soll ich sagen?

00:02:39: Diskretion,

00:02:40: ja.

00:02:40: Ja, Diskretionen genau!

00:02:43: Das wird einleuchtend, aber wenn ich nicht weiss wo es ist wie finde ich die Alboran?

00:02:48: Die musst du gar nicht finden.

00:02:50: Wenn du als Gast auf die Alb kommen willst, treffen wir uns im Tal unten und ich zeige dir, wo du mit dem Zug anfahren und aussteigen kannst oder wo du dein Auto abstellen darfst.

00:03:00: Und dann stieg mir in mein Auto um.

00:03:02: Ich fahre da rauf.

00:03:03: Die Strasse ist ein leicht anspruchsvoller.

00:03:06: Es ist nicht immer eine Sache darauf zu

00:03:07: fahren.

00:03:08: Also steilen?

00:03:09: Ja!

00:03:10: Und eng?

00:03:11: Ja... vieles vor Sprung und noch weitere Sachen.

00:03:15: Genau Auf einem Parkplatz stellen wir das Auto an und schätzen mal zehn Minuten zu Fuss mit dem Rucksack bis zur Alper verlaufen.

00:03:26: Wie reagieren deine Gäste auf dieses Prozedere?

00:03:32: Sie wissen schon im Voraus, dass sich die Leute informieren, dass die Gepäck selber getragen werden, dass man sich da unten im Tal trifft... Wenn es jemand, der das Gepäck nicht selber hat tragen aus gesundheitlichem Aspekt soll das bitte mitteilen.

00:03:47: Aber die Leute reagieren gut darauf und bis jetzt hat jeder sein eigenen Gepick aufgetragen und auch wieder abgetragen.

00:03:53: Das heisst deine Alp-Aura steht für Aussiedruhe und neue Kraft besprichst an!

00:04:01: Vor allem Leute, die ausbrennt sind und am Limit sind.

00:04:06: Die wollen Ruhe, die erschöpft sind.

00:04:09: Leute, welche einen Schicksalsschlag erlebt haben.

00:04:12: Irgendein Verlust oder irgendeinen Wendepunkt in ihrem Leben.

00:04:16: Es dürfen aber auch Leute sein, die ruhen und Abstand wenden.

00:04:19: Mal schauen wie das ist eine Woche ohne Anti-Laptop und Elektronik.

00:04:24: Das heißt gerade eine Woche lang?

00:04:26: Machen wir mindestens eine Woche damit es überhaupt eine Wirkung hat?

00:04:32: Ich würde sagen, ja.

00:04:33: Die Woche ist einfach das mindeste Angebot und nach oben ist es offen!

00:04:36: Ich habe die Erfahrung gemacht... ...und Leute kommen in den ersten zwei, drei Tagen, reden die Leute extrem viel, haben einen riesigen Mitteilungsdrang.

00:04:44: Es braucht schon fast drei Tage bis die Leute in die Ruhe kommen und merken, dass man einfach einmal ruhig war.

00:04:50: Das macht etwas mit Hause oder?

00:04:52: Dass man sich selber wieder gespürt.

00:04:55: Und wie gehst du auf deine Gäste zu damit sein?

00:05:01: Ja Redet, weil ich mir vorstelle, die kommen ja mit irgendeiner Last, hast du gesagt.

00:05:06: Und da wirst du nicht gleich nach der ersten drei Sekunden... Rosemarie übrigens!

00:05:11: Mir steht es und das passiert, sondern dann muss irgendwo ein Flow entstehen.

00:05:16: Ja, das ergibt sich meistens von mir alleine.

00:05:18: Es ist klar, wenn die Leute kommen, dann kommen sie mal an und wollen einmal in der Gabi gesehen.

00:05:23: Wo ist ihr Rückzug?

00:05:24: Und wo schlafen Sie?

00:05:26: Einfach vom Gebäude oder ums Gebäudee herum.

00:05:29: Meistens ergibt es sich irgendwann, dass die Menschen mit dem Thema kommen.

00:05:35: Ich teile zu diesem Vorab meistens schon mitteilen, wer ein Thema hat darf das gerne mitnehmen.

00:05:41: Es lässt sich jedem selbst überlassen, ob man das hier anschaut.

00:05:46: Die Leute sind ziemlich schnell bereit und reden gerade schon, weil sie an sich arbeiten und weiterkommen.

00:05:53: Andere Menschen wollen das zwar auch, aber die brauchen einfach noch etwas länger oder es vielleicht ein wenig zu sicherer klimatisieren?

00:06:00: Wie schaffst du das, diese Menschen so zu öffnen, damit es ihnen wirklich gut geht auf deine Alpe?

00:06:09: Das ist eine ganz gute Frage!

00:06:11: Ich bin einfach so, wenn ich vom Typ Mensch her bin.

00:06:14: Also ich verstehe mich nicht!

00:06:17: Ich probiere eine der Gegebenheiten, sprich vom Schlafraum wo sie sind, vom Vorraum oder der Küche.

00:06:23: Ich probier das möglichst harmonisch zu gestalten.

00:06:30: Ich will auch, dass die Leute sich frei bewegen können.

00:06:32: Das heisst, sie könnten frei in den Garten und die Liegestuhl holen oder einen Jogamatten oder was für ein Bedürfnis haben.

00:06:40: Es soll nicht eine Abhängigkeit sein.

00:06:42: Aber sie sollen wissen, ob sie etwas brauchen oder wollen.

00:06:45: Ich bin dort.

00:06:46: Ich schaue für Sie.

00:06:47: Sie sind nicht alleine.

00:06:49: Bist du dann ... Ein Art Animatorin?

00:06:53: Aber einfach ein Seel-Animatorin!

00:06:58: Das ist lustig.

00:06:59: Ja ich würde es jetzt nicht als Animatorinn bezeichnen.

00:07:03: Ich würde es noch als Begleiterin oder WegbegleiterInn bezeichnet.

00:07:09: Auf der Webseite schauen, was du alles machst.

00:07:12: Das ist extrem viel!

00:07:15: Du sagst ja, du bist Pflanzenesserin, Geheimnisbewerberin – das wäre dann von etwas, das dir richtig geht.

00:07:21: Helikopterpilotin, Joghine ... Du bist Temporäre-Einsiedlerin, weil halt selbst du da oben bist und Liebhaberin des gegenwärtigen Momentes.

00:07:34: Wie bringest du das als ein Ideen?

00:07:38: Das

00:07:40: ist irgendwie ganz einfach.

00:07:41: Also ich liebe den gegenwärtigen Moment, du weisst mit dem meine ich, du musst dir mal vorstellen wenn du am Abend von der Alp-Hütte sitzt auf einem Benkel und einfach einmal ruhig bist.

00:07:52: Und dann siehst du wie die Sonne langsam untergeht, die Grille kommt es hat keine motorischen Lerndaten Es ist einfach ruhig.

00:08:00: Und in diesem Moment so in sich aufsäugen, zum Beispiel hier an einem Hauptbahnhof Der innere Moment dieser Ruhe, wie du abrufen kannst.

00:08:10: Das heisst für mich den gegenwärtigen Augenblick geniessen und die Pflanzenesserin, das heisst im übertreiten Sinn vegan aber nicht mit Fertigprodukten alles frisch und biologisch zubereiten.

00:08:27: Ja, das ist jetzt für mich eine Herausforderung, das mache ich schon lange und ich liebe es hier und habe mich auch mit gesundem Essen beschäftigt weil ich möchte ja keine Mangelaschinen und auch nicht das Gäste haben.

00:08:38: Dann hast du die Geheimnisbewohnerin erwähnt, ja das ist sehr wichtig für mich.

00:08:42: Die Leute, die kommen und mir auch ein Thema vertrauen.

00:08:46: Das bleibt bei mir.

00:08:47: Es geht nicht zu jemand anderem.

00:08:49: also das tue ich schon ziemlich ernstschnee.

00:08:53: Jetzt

00:08:53: müssen wir es gleich schnell aufrollen wenn wir gerade bei den Pflanzsästern bleiben.

00:08:59: Was bietet du auf deiner Alpe an?

00:09:02: Jetzt hier wirklich nur Kräutchen und ... Nein.

00:09:05: Machen wir da noch im Geheimen einen kleinen Proviant mit den Esfresspäckchen der Heime?

00:09:13: Nein, nein, nein!

00:09:14: Das hat schon auch die Eingewahren.

00:09:16: und Reis und Getreide, viel Gemüse.

00:09:19: Ich schaffe ja auch viele Kräuter aus dem Garten, das ist so.

00:09:25: Aber es ist nicht schön, dass man irgendwie Hunger haben muss und nur mehr Grün auf dem Tisch ist, also gar nichts.

00:09:31: Was macht es aus?

00:09:33: Frische Kräuter.

00:09:36: Das macht sehr viel aus, vor allem auch im Frühling, wenn man die frischen Triebe und alles nimmt durch das ganze System.

00:09:41: So Reinigen gibt Energie und Kraft auch für die Inneren.

00:09:47: Ich sage mal der Verdauungstrakt ist natürlich auch sehr gesund.

00:09:52: Du hast schon länger wegen allen Essen, wie bist du zu dem gekommen?

00:09:58: Ich bin in der Tat durch Beschwerden draufgekommen, nicht freiwillig.

00:10:02: Das muss ich auch noch erwähnen.

00:10:03: Ich habe das ausprobiert und es hat super gewirkt bei mir.

00:10:08: Seitdem bin ich eigentlich unterwegs.

00:10:13: Und das heisst dann auch, dass

00:10:16: du kochst

00:10:17: für deine Gäste?

00:10:18: Muss man doch schnell sagen wie viel Platz auf der Alpe

00:10:22: haben?

00:10:22: Es ist ein vier-Bettzimmer aber das heiss sich nur eine Partei.

00:10:27: Wenn eine Person kommt... Ist das vier Bezimmer mit einer Person ausgebucht?

00:10:31: Kommen aber vier Leute, die sich kennen.

00:10:33: Dann ist es mit vier Leuten ausgebuchen.

00:10:35: Ich tue nicht Parteiemische, weil es sind ja zum Teil ganz intime Themen und das will ich nicht.

00:10:42: Das sind wir bei mir beim nächsten Geheimnis-Bewahrerin.

00:10:47: Wie schwierig ist das wenn man Sachen gehört.

00:10:52: vielleicht du hast auch ... Z.T.

00:10:55: wenn du siehst aus der Webseite, gestern sind alle noch nichts an.

00:10:58: Zum Teil sind es Menschen in der Öffentlichkeit stehen, die genau diese Ruhe suchen.

00:11:03: Aber dann kommst du eine Geschichte vor einer Person, die vielleicht ein bisschen mehr Anbelicht im Leben hat als auf den Alpen.

00:11:12: Was macht das mit dir?

00:11:14: Ich finde, es ist ein riesiger Vertrauensbeweis, dass sich diese Leute so öffnen mir gegenüber!

00:11:21: Ich finde es spannend und interessant.

00:11:23: Und lustig ist, ich kann von jedem einzelnen selber etwas mitnehmen für mein Leben.

00:11:28: Ja... und die Geheimnisbewohnerin ... Ich glaube sie ist auch da, wenn sie gespürt diese Leute das Vertrauen hier ist, dass das nicht weitergeht.

00:11:39: Das tut den Leuten auch gut, wenn Sie sich öffnen können und vielleicht mal über etwas sprechen, was sie sich nie getraut haben oder wo sie sich ihnen angestaut hat.

00:11:46: Und ich glaube genau das macht es aus

00:11:48: dann.

00:11:49: Macht das öffne?

00:11:51: Der Ort, die magische Alpe?

00:11:55: Oder bist du als Person?

00:11:57: Beides.

00:11:59: Ich würde sagen beides und v.a.

00:12:01: in diese Ruhe kommen, sich selbst wieder zu spüren und regenerieren können.

00:12:07: Und der Kunde hat plötzlich etwas im Sinn, das man vielleicht schon ewig vergessen hat oder gar nicht mehr daran gedacht hat.

00:12:13: Wie bei einer Ehrkriebelung, wenn es rundum so ruhig ist ... lärmige Welt im Alltag unterwegs sind.

00:12:23: Etwas wemschribbeliger?

00:12:24: Ja, als Gast hast du es nicht schon erlebt, was ein Gast vielleicht am Anfang ihres Gegenteils gut gefunden hat, weil er kein Attel weiß ich was oder irgendetwas fehlt doch... Ich kann mir vorstellen, dass das einen Tag lang ist.

00:12:42: Nein, das habe ich nicht erlebt!

00:12:43: Das einzige Interessante, das ich erlebt habe war tatsächlich immer am Handy.

00:12:49: Ich habe darauf hingewiesen, dass es hier so wenig Empfang hat.

00:12:53: Überhaupt würde ich das weg tun, weil spätestens nach heimtag ist der Akkulär die Person nicht wiederum gedruckt und am Abend war der Akku leer.

00:13:01: Und ich habe allerdings Solarwagen im Garten, aber er ist nicht denke zum Handy aufladen von den Gästen.

00:13:08: Ja nun, da war das Handy leer und dann war diese Person drei, vier, fünf Tage ohne Handy unterwegs.

00:13:14: Ist ihn wieder abgereist und interessanterweise ... ein paar Wochen später eine Nachricht bekommen.

00:13:20: Das sei eigentlich gut gewesen, dass das Handy nicht mehr funktioniert hat.

00:13:24: Jetzt habe ich gemerkt, dass er quasi voll händelsüchtig war und es hat gut hier einmal wie so einen Entzug.

00:13:32: Wie zu merken?

00:13:35: Ja!

00:13:35: Wie viel Zeit das frisst oder?

00:13:37: Und wie man die Zeit aber anders gebrauchen kann.

00:13:42: Koppeln du dir im Sommer oder im Winter?

00:13:45: Ich habe Leute, die auch im Winter kommen.

00:13:47: Ich hatte es gerade im November den letzten Gast.

00:13:51: Bei der meisten Gäste spielt die Jahreszeit eine sekundäre Rolle, weil wenn jemand wirklich ein Problem hat, müde oder einfach etwas passiert ist und sie wollen dann eine Auszeit und nicht irgendwann.

00:14:07: Dann spielt die Arbeitszeit keine Rolle

00:14:09: mehr.

00:14:10: Aber wenn du sagst, wenn ich Strom habe, ist er bei dir nicht richtig

00:14:14: kühl?

00:14:14: Nein, gar nicht.

00:14:15: Überhaupt nicht!

00:14:17: Ich kann es von letztes Jahr vom November dabei spielen nehmen.

00:14:20: Da habe ich geführend wie verrückt.

00:14:22: Also in der Küche hatte ich gerade die Risse.

00:14:25: Die Türen mussten jetzt durch den Ofen auftun.

00:14:26: Es war wirklich heimlich.

00:14:29: Aber so die Duschen?

00:14:30: Wie geht denn das?

00:14:31: Warmwasser wird auch weniger rum sein oder?

00:14:34: Ja also die Dusche geht nicht im Winter, da hast du recht.

00:14:38: Es gibt zwei andere Möglichkeiten... Entweder in der Küche, so wie früher mit dem Wäschlumpen und dem Bäckensichwäschen.

00:14:46: Oder jetzt kommt meine absolute Lieblingsgeschichte!

00:14:50: Ich habe im Garten eine Badwanne mit zu einem Badeofen.

00:14:54: Das heisst, ich fahre hier mit Holz ein.

00:14:56: Und wer wird, kann dort gebaden.

00:14:58: So lange und so oft, wenn er

00:14:59: will.

00:14:59: Da ist auch den Winter genug geworden oder was?

00:15:01: Ja

00:15:02: ja, das wird richtig heiß.

00:15:03: Dann kann man locker zwei Stunden an der Badwannesitzen auch Wands schneiden.

00:15:07: Also quasi einen Whirlpool... Vor fünfzehn Jahren, oder wie muss ich das vorstellen?

00:15:13: Ungefähr einfach ohne Bubbles.

00:15:16: Genau.

00:15:17: Und Geschmack hättest du aber schon?

00:15:19: Oder nicht?

00:15:20: Also wie Menschgeschmack?

00:15:21: Ja also ist es irgendwie so... Schmeckt nach Lavendel oder weiss ich was?

00:15:24: Oder tut man bei dir immer eine Wasser?

00:15:28: Nein!

00:15:28: Es gibt zwei Möglichkeiten.

00:15:30: Ich habe mehr Salz.

00:15:31: Salzpäder sind besonders gut für die Reinigung Oder die Basis ist ein paar Dessalzen mit so formalen Niedelsteinen.

00:15:37: Das ist auch die Basi, vielleicht eindern im Begriff ist es auch eine gute Vereinigung und Muskelentspanung.

00:15:44: Wenn du erzählst das Paarelement was bei dir gibt wie kommen diese Artikel nicht überhaupt zu dieser Ruhe wenn das so schwierig ist dich zu finden?

00:15:54: Ja, das ist auch eine ganz gute Frage.

00:15:57: also ich brauche sehr viel der Heli.

00:16:00: Das heisst, ich habe viele Rotationen pro Jahr zum Material rauffliegen.

00:16:04: Vor allem während der Bauphase musste ich das ganze Baumaterial rauf fliegen lassen.

00:16:09: Man kann nicht daran anfahren.

00:16:12: Ich schaue, dass sich alles zusammenstellen kann und möglichst einmal im Jahr alles miteinander erledigen kann.

00:16:18: Aber es gehört auch dazu, wenn man einen Alp hat, dann ist man schon auf die Heli angewiesen.

00:16:25: Da sind wir bei den Helikopter-Piloten ... Also hast du wegen dem?

00:16:31: Ja, dem sagt man Pilotenlizenz.

00:16:34: Das ist effektiv der Grund.

00:16:36: Ich wollte selber in die Alpen verfliegen

00:16:41: können.

00:16:42: Wenn ich mir das vorstelle, idyllen weiss ich was ... Der Helikopter passt ja nicht rein!

00:16:48: Das ist ein notwendiges Öbel, um das anzubieten oder für etwas einsetzen zu können.

00:16:55: Die Möglichkeit mit dem Helikoptor gut zu fliegen?

00:16:57: Also die Helikopterflüge, das ist nicht Teil des Angebots.

00:17:00: Das gehört nicht dazu.

00:17:02: Ich würde es anwenden, wenn ich sehe ... Es ist ein Kälteinbruch und ich muss schnell das Wasser abschalten.

00:17:08: Dann bin ich auch schon aufgeflogen, habe das Wasser abgeschaltet und eingewintert dann wieder zurück zum Beispiel.

00:17:12: Nur als Wetter muss man natürlich auch stimmen.

00:17:14: Wenn ich nicht bei jeder Wetterlage quer durch die Schweiz fliegen kann.

00:17:19: Aber

00:17:19: in Tessin haben wir ja immer das Gefühl, dass das Wetter v.a.

00:17:22: ab Belizona besser ist?

00:17:23: Ist es denn... Wenn du es erschrivere, ist es noch weiter Richtung Gotha.

00:17:29: Ist das Wetter rücher?

00:17:31: Zu so vielen Bergen links und rechts?

00:17:34: Nein, aber wir haben in der Schweiz die Alpen in der Mitte.

00:17:38: Ich fliege von einer Seite der Alpen auf die andere Seite wie der Ritua.

00:17:43: Das Wetter kann unterschiedlich sein auf den Seiten der Alpe.

00:17:46: D.h.,

00:17:46: dass sie schön sind und auf der Nordseite regnen können.

00:17:50: und Nebel haben.

00:17:51: Und dann geht das natürlich nicht.

00:17:52: Also relativ

00:17:53: schwierig kann man noch vorstellen... Du sagst immer, du bist auf dieser Alb ganz alleine?

00:18:03: Oder wie muss man sich das vorstellen?

00:18:06: Ich habe sehr vieles allein gemacht.

00:18:07: Ja ich bin auch an meine Grenze gekommen.

00:18:10: Das darf ich auch sagen.

00:18:11: Das ist auch im Grund wieso ich überhaupt auf das ganze Angebot komme bin und dass die Leute auch ermöglichen.

00:18:18: Ich habe eine Bauleitung übernahme.

00:18:20: Im Zwanzig ist das ganze Dach alles neu gemacht.

00:18:25: Sehr viel alleine gemacht, die ganzen Planungen.

00:18:29: Nach einer Architekte musste ich in den Bau eingeben und nach der Architektur.

00:18:35: Irgendwann habe ich gemerkt es ist so anstrengend.

00:18:38: Es braucht so viel Energie.

00:18:40: Ich habe mir einfach nur gewünscht.

00:18:42: Ich hatte ja keine Gewünste.

00:18:44: Es gab ein Universum.

00:18:47: körperlich und einfach unterstützt.

00:18:50: Und habe tatsächlich jemand gefunden, und habe jetzt jemanden, der die Projekte, also ein bisschen mehr netschen und planen tut und durchsetzen und das klappt voraus.

00:19:00: Also wie in einem Hüttenwart oder was?

00:19:03: Muss ich es dir vorstellen?

00:19:04: Ein Hauswart... Nein

00:19:06: wir sind immer zusammen dort.

00:19:07: Ah!

00:19:08: Okay, wenn ein Gast kommt bist du nicht alleine sondern hast du immer noch jemanden zu helfen.

00:19:13: Nein, ich muss es differenzieren.

00:19:15: Wenn ein Gast kommt ist der Gast mit mir.

00:19:17: Dann ist er in Auszeit.

00:19:19: Wenn ich irgendwelche Arbeiten erledigen muss sprich jetzt Waldpflege oder Material aufzubringen dann ist meistens noch ein Arbeiter dabei und er tut mir helfen die Sachen zu managen.

00:19:31: Ist ihr jetzt im Frühling?

00:19:32: gibt's mehr zu tun weil quasi Zäsos vorbereiten als was im Herbst?

00:19:38: Definitiv.

00:19:39: Im Frühling gibt es immer ein Holzwochenhänden,

00:19:41: d.h.,

00:19:41: wir machen die ganze Waldpflege bei einem Fällen Holzbarat machen.

00:19:46: Dann muss man das Ganze schiedeln und aufstablen.

00:19:49: Und jetzt haben wir dieses Jahr eine schöne Kastanie geschnitten, in der ich unbedingt zum Brett oder so schneide.

00:19:54: Das muss alles irgendwie organisiert werden.

00:19:58: Die ganze Gebbungsarbeit, den grossen Garten ... Es ist eine Wiesenfläche.

00:20:02: Ich meine, das Zeug wächst!

00:20:04: Man muss das alles pflegen und unterhalten?

00:20:07: Du gehst im Dialekt, du bist ja nicht zu Pellinzona daheim.

00:20:11: Also das heisst, musst du viel pendeln?

00:20:14: Oder wie viele Mal bist du selber auf der Alpe Aura?

00:20:19: Ich bin sicher ein bis zwei Mal pro Monat auf der Alb.

00:20:23: Das kann sein nur drei Tage aber auch zwei Wochen am Stück oder sogar drei Wochen am Stuck.

00:20:29: Aber ich bin viel am Pendeln und das stimmt.

00:20:31: Was machst du damit eigentlich immer im richtigen Leben?

00:20:34: Was heisst

00:20:35: das für dich?

00:20:36: Ja, weißt du... Du sagst ein Pendel.

00:20:38: Also dann gibt es noch einen Fixpunkt zwischen deinem Leben in Mimalal.

00:20:42: Ja, das ist in Isliken.

00:20:44: Dort ist mein Mann daheim.

00:20:46: Ich möchte ihn natürlich auch zwischendurch sehen.

00:20:48: Macht Sinn!

00:20:50: Und es hat noch einen Pluspunkt.

00:20:52: Die ganze Wäsche in der Alp oben will zu den mittelalterten Zeiten wäschen und dann werde ich gar nie mehr fertig.

00:20:58: Das heisst alles was eine Wäschereinigung ist kann ich mitnehmen.

00:21:03: Das machten die Wischmaschinen.

00:21:06: Was gibt ihr in den Alpen?

00:21:09: Die geben mir sehr viel.

00:21:11: Wenn du mich fragst, das berührt mich gerade, weil ich selber meine grössten Krisen habe oder einfach was mir nicht gut ging und ich selbst einen Verlust oder einen Wendepunkt erlebte, dann habe ich immer wieder in der Alpe durchgefunden.

00:21:26: Ich habe mich wieder selber gefunden, mich selber gespürt.

00:21:31: Das hat mir auch Kraft gegeben Neue Kraft, um einfach weiterzugehen.

00:21:40: Wie hast du sie gefunden?

00:21:42: Ist es wirklich die Natur?

00:21:46: Was war das, was dir quasi das neue Leben zu tun hat?

00:21:54: Ich glaube, es ist ein Mix zwischen der Natur, wenn man lebt im Rhythmus von der Natur.

00:22:00: Wenn man keinen Strom hat oder... Ich glaube es ist die Ruhe.

00:22:05: Und was ganz wichtig ist und extrem unterschätzt wird in der heutigen Zeit, wir werden überall von außen berieselt.

00:22:13: Wir haben so viel Input und Impulse von überall – vor allem den Massemedien und alles!

00:22:22: Ich meine, wir konsumieren das alles und nehmen das alles auf.

00:22:27: Das hat es dort eben nicht, oder?

00:22:29: D.h.,

00:22:29: die ganzen Impulse kommen gar nicht mehr.

00:22:32: Das bringt einem eine ganz tiefe, entspannte Ruhe.

00:22:36: Interessant ist, dass es bis jetzt bei jedem Gast passiert, der aufkommt.

00:22:41: In den ersten zwei, drei, acht, gibt's sogar so etwas, das die ganze Woche passiert.

00:22:46: Jetzt sind sie zwischen zehn und elf Stunden schlafen.

00:22:49: Was kann

00:22:49: man sich gar nicht mehr vorstellen?

00:22:50: Durchschlafen!

00:22:52: Die Luft, der Umstand ...

00:22:56: Die Luft sicher auch.

00:22:58: Sie können essen, die Entspanung.

00:23:01: Sie dürfen einfach keinen lassen.

00:23:03: Ich bin ja dort und Organisieren und Managen.

00:23:07: Ja ich denke das ist alles ein wenig hangend hier zusammen.

00:23:10: Es

00:23:10: ist faszinierend.

00:23:11: und dann müssen wir eben noch auf deine Form kommen, wo du da oben hast.

00:23:15: Wenn du sagst, dass der Koch für den Gast oder für den Gäste ist, wenn?

00:23:21: Also musst du um sechs aufstellen mit dem ... Vielleicht im siebenen Parabisch, aber wenn es durchschlafen ist bis zum zehn.

00:23:29: Also wie machst du das logisches?

00:23:30: Ich könnte dir ja nicht am Abend sagen... Du übrigens schläft einmal auf die Stunde.

00:23:34: Musst du dann erst mal auf den Elfhaustern nächsten Tag?

00:23:38: Nein ich kann schon meinen Tagesrücken aus dem Mittlerweile weiss ich es auch üben oder?

00:23:42: Und klar frage ich manchmal aber wenn jemand sagt da steht er eigentlich im siebne Hof dann rächt mich schon damit, dass er gut sein könnte bei neun oder zehn werden.

00:23:50: Aber ich bin eigentlich sehr gut eingerichtet und ich glaube es ist auch eine Erfahrung die man irgendwann hat Wenn jemand Hunger hat und die Oven ist schon warm, dann geht es relativ zackig.

00:24:02: Das

00:24:02: schmeckt mir vielleicht ... Brot ist auch backen?

00:24:04: Ja, das mache

00:24:06: ich auch.

00:24:06: Allerdings habe ich gerade dieses Jahr frisch angefangen, nur noch Sorteigbrot, also keine Heffenbrote.

00:24:15: Extrem fein!

00:24:17: Also das sind Welten.

00:24:19: Ist das für eine Rettung, die geluten?

00:24:22: Alle haben sie gut oder?

00:24:25: Nein, nicht unbedingt.

00:24:29: Beim Suhrtagebrot benutzen wir keine Hefe.

00:24:32: Man hat viel längere Gehährung.

00:24:34: So lange es geährt ist, ist ein extrem aromatisches Brot ausser drüber voll Knusprig und innen drüber so etwas ... Ich finde das feuchtweich.

00:24:43: Dann komme ich wieder rüber.

00:24:44: Das klingt wirklich gut!

00:24:46: Neben dem Kochen, wenn du dein Angebot auf der Alp Aura anbietest?

00:24:51: Das finde ich schon sehr speziell.

00:24:54: Magische Auszeit ist ein Begriff, da geht es über die Woche.

00:24:59: Und dort ist das, was wir jetzt darüber gesprochen haben.

00:25:02: Wanderferien, das sind ja noch recht streng.

00:25:05: Was kannst du hier anbieten?

00:25:08: Wanderfereien sind natürlich auch super, denn das ist nicht so eine sehr überführende Gebiete.

00:25:12: Das heisst, es hat nie ein Restaurant oder etwas.

00:25:15: Dort nimmt man tatsächlich den Rucksack mit dem Proviant.

00:25:19: Es kann durchaus vorkommen, wenn wir eine Wanderung in das Tal hindern machen, dass man den ganzen Tag niemanden begegnet.

00:25:25: Vielleicht sind es ein paar Kühe oder vielleicht sieht man auch irgendein Wildstier.

00:25:30: Was super spannend ist, ist die Gipfelbesteigung.

00:25:33: Sie ist sehr ausserfordert und sehr anstrengend aber natürlich Wahnsinn!

00:25:38: Dort oben hat man es noch bei der Paneuramal.

00:25:41: Man sieht bis zum Gotthardmassiv und Biss steht bei den Zonen fast richtig Italien ab.

00:25:47: Das

00:25:47: heisst du hast ja auch eine Ausbildung als Bergführerin.

00:25:50: Das ist schon eine Verantwortung, mit jemandem nach einer Gipfel darauf zu klettern.

00:25:56: Gut, ich kenne den Berger relativ gut und bin dort aufgewachsen.

00:25:59: Wir sind seitens des Jahres überlegen.

00:26:02: Ich bin ein kleines Mädchen mit fünf Jahren den Berg herum gestieffelt und gewandt.

00:26:06: Also ich kende den Berge relativ gut.

00:26:08: Und ja, ich habe einen extra Notausrüstung.

00:26:11: Ich habe auch einen Notteil verkursen, die ich immer wieder auffrische.

00:26:15: Ich würde sagen, ich bin relativ gut ausgerüstet.

00:26:17: Ja, Regafunk gerede.

00:26:18: Das habe ich auch immer dabei, weil man nicht überall die Hände im Berg empfängt hat.

00:26:21: Das wäre

00:26:21: eine extra Aktion, wenn etwas passiert.

00:26:23: Also genau das muss man schon machen oder?

00:26:26: Weil Holzenlänge natürlich noch nie etwas passiert in diese Richtung.

00:26:30: Ist es noch nie gebraucht?

00:26:32: Nein, ich persönlich habe es noch nicht gebrauchen.

00:26:35: Aber ich muss leider sagen ... Ich hatte selbst einmal den Topen in so einem Vorfall.

00:26:40: In der Alpobe bin ich auch jemand von denen gewesen, der sich selber nicht mehr spürte und nur noch gemacht hat.

00:26:46: Und dann ist es tatsächlich passiert in der Alpube, dass mich immermals hintereinander zusammengebrochen worden sind.

00:26:52: Ich habe gemerkt, etwas stimmt nicht, das wusste ich nicht.

00:26:54: Ich war zum Glück nicht alleine.

00:26:57: Die Person, die dabei war, hatte ich aber schon instruiert.

00:27:00: Das mache ich mit allen Gästen.

00:27:01: Da zeige ich, wo die Notfallliste ist – im Fallen meiner Egamosa-Lüten, wo sie koordinaten.

00:27:09: wo man den Rieger sagen muss und einfach so einen kleinen Guide Line haben.

00:27:13: Ja unbedingt, die Liebe zu wenig oder?

00:27:15: Wenn du es dann wirklich mal brauchst.

00:27:17: Das hat sich da bewehrt weil diese Person auch den Koordinaten der Riege angehen müssen.

00:27:23: Aber noch spezielle Situation selbst war ich, wenn du quasi zu dir kommst und dann ja, brauchst du das nicht den Gast?

00:27:31: Es war jemand von der Familie.

00:27:32: zum Glück, es ist schon nicht gerade ein Gast zu

00:27:35: sein.

00:27:35: Herr Meier, was machen wir jetzt da?

00:27:36: Das wäre ja nicht so

00:27:39: gut.

00:27:40: Dann gehen wir uns das Programm weiter.

00:27:42: Endgiftig!

00:27:43: Ist auch ein Thema... Was muss man sich darunter vorstellen?

00:27:47: Entgiftung hat nicht nur Körperlicht zu tun, sondern auch geistig seelisch.

00:27:51: Jeder von uns treibt ganz viele Sachen mit, die vielleicht bewusst oder unbewusst, wo einem vielleicht blockieren, dann auch in der Weiterentwicklung im Leben.

00:27:59: Das heisst auf den Alpen, als ich bei Diaspakts quasi angeschaut bin – vor allem mit dem Essen und Rütern trinken, auch Schweizer Baden, auch Körperbewegungen.

00:28:13: Ganz das Körper mobilisieren ... Genau.

00:28:16: Habt ihr mehr oder weniger Kraft nach so einer Woche, wenn man ein Gift hat?

00:28:20: Man habe gleich viel Kraft, weil es ist nicht eine faste Woche.

00:28:24: Bei der fasten Woche tut man nichts essen.

00:28:26: Das ist bei mir nicht der Fall.

00:28:28: Bei mir tut man Essen die ganze Woche.

00:28:29: Man tut einfach so essen, dass das Körper gereinigt wird.

00:28:34: Was ist die Hildegarde von Bingen, die da anbietet?

00:28:39: Ja, die Hildegarte von Binging begleitet mich tatsächlich schon ... Jetzt muss ich wahrscheinlich überlegen... Das ist ein Äbtischen aus dem Mittelalter.

00:28:52: Sie hatte auch Visionen in Bezug auf die Ernährung und es hat genau das, was mich eigentlich ziemlich angeht.

00:28:59: Bei mir gibt es, wenn wir wieder zum Brot zurückgehen, nur Dinkelbrot.

00:29:04: Also ich habe nur Dinkel auf der Alpe und ja, ich bin hier schon immer noch relativ ... Wir können die Hildegabe von Bingen orientieren, darf aber sagen, dass sich mittlerweile auch andere Sachen in diese Beziehung tun.

00:29:16: Du hast das am Gast empfehlen?

00:29:20: Quasi wenn du hörst was etwas, was das Bedürfnis ist vom Gast, wieso zu dir kommt oder wird das ausgewählt von denen, die zu dich kommen?

00:29:30: Hast du so das Programm, was du anbietest?

00:29:32: Also es wird ausgewählt.

00:29:34: Der Gast entscheidet und ich will gehen wandern oder eigentlich bin er mich Hildegarde von Bingen interessieren.

00:29:39: aber die Auszeit ist schon das, was die meisten wollen.

00:29:41: Ich gehe mir eben nicht so aus, darum habe ich den Namen falsch gefehlt wie du gemerkt hast, dass sie hier nicht kommen.

00:29:45: Ist ja schon ein Begriff im Fall in dieser Szene Das Leben nach der Hildengarde von bingen.

00:29:53: Ja, ich glaube, es ist mittlerweile recht weit verbreitet durch den

00:29:56: Markt.

00:29:56: Da stehe ich noch ein bisschen auf nach oben, muss man da noch ein wenig Leu machen.

00:29:59: Das ist sogar in den Schulmedizinfängenbegriff.

00:30:03: Weil auch schon gehört, aber nicht gewusst wie man es umsetzt, das letzte sind die Rauchnächt.

00:30:11: Kannst du etwas erzählen?

00:30:13: Ja, das ist etwas ganz Spannendes.

00:30:15: Es geht zwei Wochen.

00:30:17: Traunacht sind vierzehn Tage, wo man dort oben verbringt...

00:30:23: Ist eben nicht Rauch, sondern Raul oder?

00:30:25: Nein, es hat schon Zusammenhang.

00:30:27: Aber

00:30:27: aus dem Alptochtdeutsch kann man auch Rauchnächte oder die Raunnächten ... Ich bin schon beim Ursprung vom Wort.

00:30:34: Ich persönlich sage Raun-Nächte, das ist der neuzeitliche Begriff.

00:30:39: Ja, da sind wir zwei Wochen so etwas abseits quasi wie in einem morphogenetischen Feld mit den ganzen Gruppen und bei der Raunacht.

00:30:51: Man kann auch einen Wandel durchlaufen und sich selbst reflektieren.

00:30:56: Alle Sachen anschauen, bewusst abschliessen, sich neu ausrichten von Neues ausrichten.

00:31:03: Das mache ich quasi auch mit viel Ritual, mit Geschichten... Was geht überlegen?

00:31:11: Wir machen nicht nur viel Rittual, sondern auch persönlich Tagebruchschreiben reflektiert, in sich eingehen.

00:31:19: Das ist ganz

00:31:20: toll.

00:31:20: Weil diese wird die Achtsamkeit gelebt haben, das spürt man aus den letzten Minuten, wo wir hier miteinander reden dürfen.

00:31:27: Vielleicht noch schnell ist der Zeitgeist.

00:31:29: Also weisst du, in dem Bedürfnis nach so einem Angebot grösser als nur vor ... Du hast etwa vor zehn Jahren den Stalben genommen?

00:31:44: Ja, also es ist immer mehr gefragt.

00:31:47: Es ist einfach gefragt, irgendwo abzusitzen zu ruhen und die Ruhe finden die Leute nicht mehr.

00:31:53: Ja, es ist schon gefragt.

00:31:54: Und sie ist auch gefragt, weil ich sage mal, diese Geistigseelischen Herausforderungen sind immer grösser.

00:32:03: Immer mehr Menschen kranken an dem.

00:32:06: Darum ist in diesem Bereich schon gefragt, ein Angebot zu finden, wo vielleicht ... Ich sage jetzt nicht in einer Klinik noch mit zehn anderen Leuten.

00:32:14: Das

00:32:14: wirklich alleine ist?

00:32:17: Du hast selber gesagt, du hattest schwierige Zeit.

00:32:20: Jetzt hörst du zum Teil Geschichten, die sonst nicht schwierig sind?

00:32:26: Kannst du da irgendwie abgrenzen?

00:32:30: Ja, spannend!

00:32:30: Ich kann mich relativ gut abgrenzern, weil ich weiss oder ich habe es bewusst zu sein, dass das nicht mein Thema ist.

00:32:38: Das ist ein Grund, warum ich mich abgrenze.

00:32:42: Angenommen wäre es jemand in der Alp, den ich nicht mitklagen konnte und mich nicht mehr abgrenzen kann.

00:32:48: Ich könnte jetzt im Rahmen meiner ausbildenden Supervision machen, d.h.

00:32:51: bei einem geschützten Rahmen kann man auch solche Sachen thematisieren.

00:32:54: Das habe ich allerdings noch nie gebraucht.

00:32:56: Bis jetzt bin ich sehr gut mit diesen Dingen gelagert.

00:32:59: Und ich finde sie total spannend.

00:33:00: Jeder Mensch ist anders, jeder Mensch hat andere Geschichten und geht anders damit um.

00:33:05: Aber ein Mensch ist extrem auf dieser Ebene, oder?

00:33:08: Hat es einen Moment gegeben, in dem du sagst, ich bin noch froh, dass die übermorgen wieder ins Tal abgeholt haben.

00:33:16: Weil es zwischenmenschlich nicht so harmonisch war wie man es gerne hätte.

00:33:22: Ja das hatte ich tatsächlich einmal.

00:33:25: Ich fand es anstrengend und ich weiss nicht mehr weiter, wenn ich das so aushalte... aber es ist niemand am Kopf!

00:33:33: Die Person reist dann irgendwann ab, die Person hat das Angebot gewählt und hat eigentlich Anspruch und darf der Anspruch auch haben, dass ich um bin.

00:33:42: Und das managen oder?

00:33:43: Die Frage ist dann auch ja, ob sie es mit dieser Person zu tun oder mit mir.

00:33:48: Ich kann ja auch sagen, dass er es mit mir zu tun hat, weil ich einfach nicht klarkomme, oder?

00:33:52: Hast du da hinterfragt?

00:33:53: Logisch, das mache ich immer!

00:33:55: Ich reflektiere relativ viel und frage

00:33:59: mich hinter.

00:34:01: Ja... schon mal jemanden abkreisen will, ob er das Gefühl hatte.

00:34:05: Nein ist nicht das.

00:34:06: Ich habe mich so gefreut auf das Treatment oder wie immer man dem sagen darf.

00:34:10: aber ja nein es ist nicht so dass ich jetzt wieder gehe.

00:34:12: Möchte ihr das mit heim?

00:34:14: Ich habe heimei!

00:34:15: Jetzt habe ich es direkt noch nicht gegeben.

00:34:17: Nein, nein, eh noch das Gegenteil, dass die Leute eigentlich länger wollen bleiben.

00:34:22: Aber ich kann nicht alle länger behalten weil irgendwann kommt dann der nächste und ... Ja

00:34:26: du hast eben gesagt ein Wochenmindigens.

00:34:28: also was war das Längschen denn, wo jemand zu dich kommst?

00:34:31: Zwei Wochen.

00:34:32: Ja, doch nicht länger.

00:34:33: Also nicht gerade so einen Ereignen gesagt zu haben.

00:34:35: Drei Monate wollte ich jetzt dort oben sein.

00:34:37: Irgendein Musiker sagt dann auch noch in Ruhe meine neuen Platten aufnehmen, sodass es solche Geschichten gibt.

00:34:44: Hast du noch nichts?

00:34:45: Nein,

00:34:45: habe ich noch nichts.

00:34:46: Aber das wäre

00:34:47: wirklich gut.

00:34:48: Das werde ich noch schön!

00:34:49: So ein Platz für kreative Menschen oder jemanden, der malet vielleicht, irgendeinen Künstler.

00:34:55: Wir sind auf jeden Fall gespannt, wo durch das Du und deine Alpen noch gehen.

00:34:59: Was hast du noch?

00:34:59: vielleicht ... Was hast du noch vor den Alp Aura?

00:35:05: Ich würde jetzt nicht sagen, mit dem Alp An und Für sich habe ich etwas vor.

00:35:10: Mehr mit dem ganzen Konzept.

00:35:12: So für die Zukunft ist es für mich einfach wichtig, dass Leute wissen, was das gibt.

00:35:18: Weil wenn jemand das braucht, dann muss man es suchen.

00:35:22: Ich habe das selber erlebt!

00:35:25: Ich habe selbst erlebt, dass ich etwas brauche, das ich auch nicht wusste.

00:35:28: Und es gab so etwas gar nicht.

00:35:30: Und das ist mehr so mein Ziel für die Zukunft.

00:35:33: Die Leute, die sowas brauchen sollen wissen es gibt etwas wo man an geht.

00:35:39: Ich finde dich ja internet.

00:35:42: oder bist du ja online in dieser Zeit wenn du ... V.a.

00:35:47: wenn du im Tal unten bist, weil auf der Alpe oben... Wenn du in deinem Abend heimlich mit dem Kerzenlicht gehst und schau, was die ganze Tag gelaufen ist!

00:35:56: Nein, das mache ich effektiv nicht jetzt.

00:35:58: Du bist auch klar für dich, wenn du da oben bist, sind Spuregeln für alle gleiche.

00:36:04: Auch mein Handy geht schnell runter.

00:36:06: Dann würde ich sprechen.

00:36:08: Was ich wirklich sehr spannend finde, ist ja den Bezug, dass du zum Grossvater kamst?

00:36:14: Du beschreibst auf deiner Webseite recht intensiver.

00:36:16: Allgemein hast du noch so Blog-Einträgen zu, das ist wirklich sehr informativ hier bei dir auf der Webseiten und wenn ich dich so zulassen ... Ich glaube, der Grosspuppe wäre schon stolz auf dich.

00:36:28: Das, was er gemacht hat, hast du

00:36:32: weitergesponnen

00:36:33: vielleicht oder weitergezogen?

00:36:35: Gibt es dir auch so?

00:36:36: Hast du das Gefühl, dass du ihm gerecht bist?

00:36:38: Ich

00:36:39: weiss nicht, beruhigt mich gerade, wenn du das sagst!

00:36:41: Er war schon ein Vorbild für

00:36:44: mich.

00:36:44: Ja, das merkt man im Text.

00:36:46: Mir ist es so wichtig, dass in der Alpe alles so bleibt wie zu seiner Zeit.

00:36:50: Ich meine die Spiegel, die ich hatte, hangen an den gleichen Ort von vierzehn Jahren.

00:36:53: Das ist mir wichtig und ja, es könnte sein.

00:36:56: Vielleicht tut er mich auch etwas unterstützen in dem.

00:36:59: Wer weiß?

00:37:00: Wir

00:37:00: sind gespannt!

00:37:05: Was noch alles bewegen kannst mit der Alp Aora im Tessin.

00:37:08: Wir sagen nicht wo, am einfachsten melden wir es sich direkt für dir und bei Interessen.

00:37:14: Wie man hier den schon richtigen Ort oder das Orte findet.

00:37:18: Rosa Maria Riccard vielen Dank!

00:37:20: Teutö Teu, Alles Liebe, alles Gute!

00:37:23: Danke vielmals!

00:37:24: Und schauen, dass du auf dem eingeschlagenen Weg möglichst lang bin bleibst.

00:37:30: Danke vielmal!

00:37:32: Der Radiolozan Podcast Spannende Persönlichkeiten im Gespräch mit dem AndiWolf.

00:37:44: Wenn dir der Radiolozen-Podcast

00:37:46: mit dem Andy Wolf gefallen hat, dann verzähl deinem

00:37:49: Umfeld davon

00:37:49: damit sie auch

00:37:50: reinlassen können.

00:37:52: Wir freuen uns sehr wenn du

00:37:53: den Podcast auf der Plattform wo deine Podcasts los ist, abonnierst

00:37:56: und bewertest.

00:37:58: Wir Menschen könnten für sich entdecken!

00:38:01: Den RadioloZan Podcast

00:38:02: mit dem

00:38:03: andiwolf kannst du auch als Podcast schauen.

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